Die größte Blumberger Freizeiteinrichtung, das Panoramabad, bleibt in Diskussion. Auf unseren Bericht vom Mittwoch „Freibadöffnung noch nicht in Sicht“ meldet sich Henry Schröter, Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Blumberg, zu Wort.

Henry Schröter (vorne rechts), engagierte sich in Blumberg auch für das Street-Art-Festival. Unser Archivbild zeigt ihn mit dem Organisationskomittee, von links, linke Seite Tanja Kaiser, Lena Hettich, Kroki Kroki, Hauptorganisator Clemens Benzing und auf der rechten Seite von links Ute Glander, der Vorsitzende Bodo Schreiber, Heike Wittwer und Henry Schröter.
Henry Schröter (vorne rechts), engagierte sich in Blumberg auch für das Street-Art-Festival. Unser Archivbild zeigt ihn mit dem Organisationskomittee, von links, linke Seite Tanja Kaiser, Lena Hettich, Kroki Kroki, Hauptorganisator Clemens Benzing und auf der rechten Seite von links Ute Glander, der Vorsitzende Bodo Schreiber, Heike Wittwer und Henry Schröter. | Bild: Reiner Baltzer

Auch für sie als DLRG sei der von der Landesregierung kurzfristig angesetzte Termin für eine Freibadöffnung am 6. Juni zu kurzfristig. Henry Schröter stellt sich ganz deutlich hinter die Aussage von Bürgermeister Markus Keller, wie er betont: „Es gibt kein klares Konzept seitens des Landes. Wer überwacht die Abstandsgebote auf den Liegewiesen? Wie viele Personen dürfen gleichzeitig ins Wasser?“

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Aber auch von Seiten der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft, der DLRG, „sind uns derzeit die Hände gebunden.“ Bisher gebe es nur eine überregionale Empfehlung vom Landesverband Baden an alle Ortsgruppen. Diese wurde am 20. Mai aktualisiert und besage: „Der Wachdienst an kommerziell geöffneten Badeseen und Schwimmbädern wird durch die örtlichen Kommunen geregelt. Derzeit ist eine Öffnung dieser Badeseen und Schwimmbäder nicht absehbar. Ein entsprechendes Konzept wird von Seiten des Landes derzeit erarbeitet. Von daher empfehlen wir von Wachdiensten weiterhin Abstand zu nehmen.“

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Werden, so heißt es in der Empfehlung des Landes-DLRG weiter, Wasser-Rettungswachen trotzdem besetzt, so sei dies so zu handhaben, „dass dies nach Außen nicht erkennbar ist“ – zum Beispiel kein Beflaggen der Bäder oder Strände und keine Einsatzboote in einem Badesee. Die Wachmannschaft (in Minimalbesetzung) habe die erforderlichen eigenen Hygienemaßnahmen unbedingt zu beachten.

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Personen mit coronaspezifischen Krankheitssymptomen dürfen nicht teilnehmen. Im eigenen Interesse der DLRG-Mitglieder sei den jeweilig verpflichtenden Regelungen (überregional und regional) zu entsprechen.

Die diesjährige Freibadsaison in Blumberg beginnt tierisch: Ein Entenpärchen fühlt sich im Nichtschwimmerbecken pudelwohl.
Die diesjährige Freibadsaison in Blumberg beginnt tierisch: Ein Entenpärchen fühlt sich im Nichtschwimmerbecken pudelwohl. | Bild: Lutz, Bernhard

Für die DLRG-Ortsgruppe Blumberg und ihren Dienst im Panoramabad bedeutet dies nach Aussagen des Vorsitzenden, „dass wir bis zur Änderung dieser Richtlinie nicht für die Besetzung der Wachstation im Panoramabad Blumberg zur Verfügung stehen werden und die Sicherstellung des Badebetriebes durch die Stadt organisiert werden muss.“

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