Das Angebot ist neu und stand Mittwochabend im Netz. In der deutschen Tenneco-Zentrale in Wiesbaden hieß es auf Anfrage, das seien Spekulationen und dazu gebe es keinen Kommentar, so Kommunikationsmanager Stefan Zech.

Von der Werksleitung in Blumberg war bisher noch niemand zu erreichen. Der Blumberger Betriebsratsvorsitzende Haydar Dogan sagte auf Anfrage, er könne dazu bisher keine Aussage machen.

In der Internet-Meldung heißt es: Das Angebot der Private-Equity-Firma, das von Personen beschrieben werde, die nicht identifiziert werden wollten, weil die Angelegenheit nicht öffentlich sei, stelle eine signifikante Summe im Verhältnis zum Unternehmenswert von sieben Milliarden US-Dollar des Autoteileherstellers Tenneco dar, heißt es auf der Plattform. Die Aktie des in den USA in Lake Forest, Illinois, ansässigen Unternehmens Tenneco war in diesem Jahr bis zum Handelsschluss am Montag um 52 Prozent eingebrochen, da die Gewinne eingebrochen waren.

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Ferner heißt es: Die Tenneco-Aktie legte um 7,8 Prozent zu und notierte am Dienstag bei 14,28 US-Dollar, dem höchsten Stand seit dem 12. November, nachdem das Wall Street Journal erstmals das Angebot von Apollo gemeldet hatte. Dem Journal zufolge wird Tenneco das Angebot von Apollo wahrscheinlich ablehnen, da es mehrere Anpassungen enthält und keine Pensions- und sonstigen Verpflichtungen im Zusammenhang mit dem Antriebsstrang übernimmt.

Apollo habe einen Kommentar abgelehnt. Ein Sprecher von Tenneco habe nicht sofort auf Anfragen nach Kommentaren reagiert.

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Tenneco habe seine Umsatzprognose in diesem Jahr dreimal und seine Prognose für das bereinigte Ebitda zweimal gekürzt. Der Hersteller von Stoßdämpfern, Federbeinen und Schalldämpfern habe Mühe gehabt, seine Antriebsstrang-Einheit von seinem Aftermarket- und Ride-Performance-Geschäft zu trennen. Dies gab das Unternehmen bekannt, als es im April 2018 den von Carl Icahn gehaltenen Federal-Mogul für 5,4 Milliarden US-Dollar erworben habe.

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Weitere Informationen: https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-12-10/apollo-is-said-to-bid-4-3-billion-for-tenneco-powertrain-unit