Kleine Ecke, großer Effekt: Feuerwehrfrau Elsbeth Richert hat ein großes Herz für ihre Kameraden und hat zum Beispiel eine Spielecke eingerichtet, damit die regelmäßigen Stammtische im Gastraum des Feuerwehrhauses nicht an der Kinderbetreuung scheitern müssen. „Beim Stammtisch können die Kinder mitkommen und dort rumtoben“, sagt die 60-Jährige, die alles gekauft und gespendet hat. Sie ist selbst vierfache Mutter, neunfache Oma und hat ein Urenkelchen. Auch sonst hat sie den Raum etwas heimeliger gemacht, damit sich alle wohlfühlen.

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Wenn die Kameraden über etwas reden möchten oder Sorgen haben, hört die 60-Jährige ihnen zu. „Zu mir kann jeder kommen“, sagt sie. Das werde auch genutzt. Sie habe sich das von ihrem Vorgänger in der Kameradschaftspflege abgeschaut, erzählt Elsbeth Richert bescheiden. „Es ist ein schönes Gefühl, jemanden helfen zu können.“

Die 60-Jährige gehört auch zu denen, die neuen Feuerwehrmitgliedern als Pate zur Seite stehen. Und bei Hilfseinsätzen wie der Storchenberingung meldet sie sich auch gerne freiwillig.

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Elsbeth Richert war vor knapp 26 Jahren übrigens die dritte, die in Stockach Feuerwehrfrau wurde. Heute gibt es 41 Frauen in allen Abteilungen. Ihr Sohn sei damals Mitglied gewesen und sie sei über ihn dazu gekommen. „Die Kameradschaft hier ist toll“, sagt sie über die Stockacher Feuerwehr.

Sie findet es schade, dass die wegen der Altersgrenze in fünf Jahren mit dem aktiven Dienst aufhören muss. Jetzt macht sie aber erst mal weiter wie immer. Und ein Ziel, das sie hat, ist eine etwas eingeschlafene Kochgruppe wieder aufleben zu lassen.

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