Die Zahl der Teilnehmer hat sich nicht verändert: Vor einem Jahr startete die Bewegung mit etwa 300 Schülern, die besseren Klimaschutz forderten. Ein Jahr später sind es etwa ebenso viele. Die Protestschar hat sich aber verändert: Es sind längst nicht nur Schüler. Eltern, Wissenschaftler, Familien gehen inzwischen gemeinsam auf die Straße. Und für viele ist das so etwas wie ein fröhliches Familientreffen.

Video: Wagner, Claudia

Es nieselt und ist ungemütlich – „Nieder mit der Kohle“ rufen die Demonstranten gegen den Sturm. Die Slogans haben sie drauf – kein Wunder, nach einem Jahr Übung. Die Anti-AKW-Bewegung hätte sich vor Respekt verbeugt. Liebevoll: Zum ersten Geburtstag schenkt Exctincion Rebellion den Fridays-Aktivisten eine Torte.

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Eine Torte zum ersten Geburtstag hat die Bewegung von „Extinction Rebellion“ bekommen. | Bild: Wagner, Claudia

Wer dachte, der Bewegung würde sehr rasch die Puste ausgehen, hat sich getäuscht. Eine Seifenblase ist sie nicht. Die Demonstranten meinen es ernst mit dem Klimaschutz.

Keine Seifenblase – das, was die Aktivisten einfordern, meinen sie sehr ernst. Und sie halten durch. | Bild: Wagner, Claudia

Kurz vor der Unterführung zum Sternenplatz gibt‘s nochmal Motivation von Julian Kratzer.

Der Demonstrationszug kurz vor der Unterführung zum Sternenplatz | Bild: Wagner, Claudia

Der Höhepunkt: Blockade am Sternenplatz. 15 Minuten. Aber nicht irgendeine Blockade! Es beginnt mit einem Klima-Workout: Strecken, Hampelmann, Boxen und Hüpfen. Wer protestiert, braucht Kraft und Ausdauer...

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Nicht ganz ungeschickt, dass die meisten Teilnehmer so jung sind. Und jetzt wird getanzt!

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Weitere Impressionen der Demo:

Bild: Wagner, Claudia
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Für Autos: Kehrtwende am Sternenplatz | Bild: Wagner, Claudia
Der Demonstrationszug überquert die Alte Rheinbrücke. | Bild: Wagner, Claudia