Die Marienschlucht und der Uferweg von Bodman in ihre Richtung kamen in der jüngsten Gemeinderatssitzung zur Sprache. Bürgermeister Matthias Weckbach verkündete, dass die in diesem Jahr anvisierten Maßnahmen am Fuß der Schlucht planmäßig stattfinden können, obwohl die Stadt Konstanz, die finanziell beteiligt ist, eine Haushaltssperre erlassen habe. Es werde wohl Ende des Sommers losgehen, sagte er.

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Die Zusage für Zuschüsse für den Neubau des Schiffsanlegestegs an der Marienschlucht kam bereits Anfang April. Die Fördersumme beträgt 243 085 Euro und beinhaltet auch die Sanierung des Uferwegs zwischen der Schlucht und Wallhausen.

Der Steg am Fuß der gesperrten Marienschlucht muss erneuert werden, damit Baumaterial für spätere Maßnahmen gebracht werden kann. Inzwischen ist der alte Steg marode. Dieses Foto entstand im Jahr 2014.
Der Steg am Fuß der gesperrten Marienschlucht muss erneuert werden, damit Baumaterial für spätere Maßnahmen gebracht werden kann. Inzwischen ist der alte Steg marode. Dieses Foto entstand im Jahr 2014. | Bild: Löffler, Ramona

Vereinbarung zu den Kosten

Die Gemeinden Bodman-Ludwigshafen, Allensbach und Konstanz, auf deren Gemarkungen Schlucht und Uferwege liegen, haben einen gemeinsamen Vertrag für die Kostenaufteilung geschlossen. Dieser legt fest, welche Rechte und Pflichten die drei Kommunen bei Maßnahmen zur Sanierung der seit 2015 gesperrten Marienschlucht und des Uferwegs haben. Auf jede Gemeinde kommen rund 872 000 Euro an Kosten zu. Der Steg gehört allerdings der Motorbootgesellschaft der Gemeinde Bodman-Ludwigshafen, weshalb sie dort die Kosten (156 000 Euro inklusive Zuschuss) alleine trägt.

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Bedauern über Baumfällungen

Christoph Leiz (Grüne) erkundigte sich in der Ratssitzung nach dem offenen Teil des Uferweg von Bodman in Richtung Schlucht, wo in jüngster Zeit viele Baumfällarbeiten waren. Er bedauerte die „gravierenden Rodungen“. Matthias Weckbach erläuterte dazu, dass es schon seit vielen Jahren einen Managementplan für diesen Uferbereich gebe.

Es fänden jährlich in 200 Meter langen Abschnitten Pflegearbeiten statt: 200 Meter werden zurückgeschnitten und der nächste Teil bleibt stehen – im Jahr darauf wechselt dies. „Jetzt ist es auf einen Schlag so viel, weil Bäume teilweise zu groß waren“, erklärte Weckbach. Es sei eine Bepflanzung mit kleineren Gewächsen notwendig, die auch umgesetzt werde.

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