Die Zusage ist da: Das Land gibt 243 085 Euro Zuschuss für den Neubau des Anlegestegs am Fuß der gesperrten Marienschlucht sowie für die Sanierung des Uferwegs zwischen der Schlucht und Wallhausen. Dies verkündeten die Landtagsabgeordneten Karl Rombach (CDU) und Dorothea Wehinger (Grüne) sowie das Land jeweils in Pressemitteilungen.

Freude über die Fördermittel

Matthias Weckbach, Bürgermeister von Bodman-Ludwigshafen, sagte auf SÜDKURIER-Rückfrage auch im Namen von Allensbach und Konstanz: „Die Marienschlucht hat überregionale Bedeutung für den Tourismus, so haben nicht nur die Bürgerinnen und Bürger der drei Kommunen damit ein tolles Bekenntnis der Landesregierung zur Marienschlucht erhalten, sondern auch die vielen Besucherinnen und Besucher, die sich an ihre Ausflüge in die Schlucht erinnern.“ Mit der Schaffung attraktiver Wege werde der Besucherstrom kanalisiert, der derzeit die Absperrungen umgehe und durch ruhige Naturbereiche gehe, so Weckbach.

Der Steg am Fuß der gesperrten Marienschlucht muss erneuert werden, damit Baumaterial für spätere Maßnahmen gebracht werden kann. Inzwischen ist der alte Steg marode. Dieses Foto entstand im Jahr 2014.
Der Steg am Fuß der gesperrten Marienschlucht muss erneuert werden, damit Baumaterial für spätere Maßnahmen gebracht werden kann. Inzwischen ist der alte Steg marode. Dieses Foto entstand im Jahr 2014. | Bild: Löffler, Ramona

Dorothea Wehinger schreibt in ihrer Pressemitteilung: „Ich freue mich sehr, dass dieses touristische Kleinod durch die Erneuerungen von Steg und Wanderweg weiter aufgewertet wird und hoffentlich bald wieder besucht werden kann.“

Neuer Steg, dann weitere Maßnahmen

Über die neue Schiffsanlegestelle soll später Material für weitere Maßnahmen angeliefert werden. Der neue Steg wird länger, erhält an beiden Seiten Geländer und Kursschiffe können künftig parallel zum Ufer anlegen.

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Nach Steg und Weg sollen den kommenden Jahren eine Schutzhütte, ein Kioskboot mit Toilette, ein Steg durch die Schlucht, die Öffnung des Wanderwegs unter dem Mondfelsen und der Uferweg folgen, zählt Weckbach auf. „Die finanziellen Anforderungen sind gewaltig – umso wichtiger ist das Signal des Landes, die Wiederöffnung zu fördern“, betont er. „Eine Förderung des Landkreises nach dem Vorbild der Tourismuskonzeption des Landes wäre ebenfalls wünschenswert.“