Frau Hartmann-Müller – wo erwischen wir Sie gerade?

Hartmann-Müller: Ich bin auf der Wahlparty von Felix Schreiner in Lauchringen. Die Stimmung ist hervorragend, und es freut mich für Felix Schreiner, dass sich sein erfolgreicher Wahlkampf ausgezahlt hat.

Dass Felix Schreiner den Sprung nach Berlin schaffen wird, war eigentlich abzusehen. Sind Sie trotzdem aufgeregt gewesen?

Ja, ich war sehr aufgeregt. Den Tag über ging es noch, aber am Abend, als die ersten Auszählungen kamen, war ich sehr nervös.

Wie werden Ihre nächsten Tage nun aussehen?

Felix Schreiner und ich werden uns in den nächsten Tagen und Wochen zusammensetzen und eine gute Übergabe machen.

Welche Themen möchten Sie im Landtag angehen?

Zunächst will ich sagen, dass es eine besondere Ehre und ein Privileg für mich ist, die Interessen der Region im Landtag zu vertreten. Dazu gehört für mich die Elektrifizierung der Hochrheinbahn, genauso wie der Weiterbau der A98. Aber auch die sozialen Themen liegen mir am Herzen. Ich möchte mich auch für Menschen mit Behinderung einsetzen. Neben dem St. Josefshaus gibt es im Wahlkreis noch mehrere Einrichtungen, die sich um diese Menschen kümmern. Für die will ich mich einsetzen.

Werden Sie Ortsvorsteherin von Herten bleiben?

Ich darf Ortsvorsteherin bleiben, weil es ein Ehrenamt mit Aufwandsentschädigung ist und so kein Interessenkonflikt entsteht. Das ist der Unterschied zu einem gewählten Bürgermeister. Und ja, im Moment sage ich, dass ich gerne Ortsvorsteherin von Herten bleiben möchte.

Fragen: Verena Pichler