Bodenseekreis

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Mietpreise Berliner stimmen für Enteignungen von Wohnungsgesellschaften: Aber ist das auch bei uns in der Region vorstellbar?
Vor allem am Bodensee sind die Mietpreise in den vergangenen Jahren stark gestiegen. In Berlin muss der Senat nach dem Volksentscheid sich nun mit dem Thema Enteignung von Immobilienkonzernen beschäftigen. Doch wie ist die Lage auf dem Wohnungsmarkt im Südwesten Deutschlands und wären Enteignungen hier denkbar?
Bei einer Demonstration gegen hohe Mieten in Berlin halten Teilnehmer ein Transparent mit der Aufschrift „Wohnen für Alle!“. In der Hauptstadt haben die Bürger sich in einem Volksentscheid für die Enteignung großer Immobilienkonzerne ausgesprochen. Ginge das auch am Bodensee?
Markdorf Am 14. November sind die Markdorfer zum Bürgerentscheid um die Südumfahrung aufgerufen
Die Stadtverwaltung hat den Termin für den Bürgerentscheid zur Südumfahrung festgelegt: Drei Jahre nach der Abstimmung um den Rathaus-Umzug ins Bischofschloss wird es am Sonntag, 14. November, den nächsten Markdorfer Bürgerentscheid geben. Der Gemeinderat muss am 6. Oktober den Termin noch bestätigen. Dies ist aber eine reine Formalie.
Versteinerte Mienen unter den Befürwortern des Rathaus-Umzuges in das Bischofschloss, als am Abend des 16. Dezember 2018 im Ratssaal das Ergebnis des Bürgerentscheides bekannt gegeben wird. In der Mitte Bürgermeister Georg Riedmann, der an diesem Abend eine herbe Enttäuschung verkraften musste, nachdem eine hauchdünne Mehrheit das bereits weit fortgeschritten geplante Vorhaben noch kippte. Nun wird am 14. November in Markdorf erneut ein Bürgerentscheid stattfinden, diesmal zur Südumfahrung.
Langenargen/Romanshorn Segler geraten bei Sturm auf dem Bodensee in Seenot
Sturm und hohe Wellen haben am Sonntagnachmittag für mehrere Seenoteinsätze gesorgt. Seit dem Morgen galt nach Polizeiangaben eine Sturmwarnung für den östlichen Teil des Bodensees.
An Land gespült: Bei Sturm sind am Sonntag unter anderem vor Langenargen Boote in Seenot geraten.
Überlingen Auf der Jagd nach dem Fallschirm, der aus der Stratosphäre kommt
Ein Heliumballon von Achim Mende und Heiko Grebing flog an den Rand des Weltalls, um von dort mit spektakulären Aufnahmen zurückzukehren. Nachdem der Ballon in etwa 36.000 Metern Höhe platzte, schwebte die Kamera an einem Fallschirm zu Boden. Unser Reporter begab sich mit dem Piloten Gerhard Plessing auf die Jagd nach dem Flugobjekt.
Pilot Gerhard Plessing lässt sich von Achim Mende und Heiko Grebing bei der Jagd nach dem Ballon navigieren. Dabei kommt den Akteuren eine GPS-Ortung von Ballon und Sonde zugute.
Meckenbeuren/Ravensburg Nach Freispruch im Messerstecher-Prozess zieht die Staatsanwaltschaft ihre Revision zurück
Mit 15 Messerstichen hatte ein Mann in der Gemeinschaftsunterkunft in Meckenbeuren-Kehlen einen 34-Jährigen getötet. Auf den Freispruch vom Vorwurf des Totschlags hin hatte unter anderem die Staatsanwaltschaft Revision beim Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe eingelegt. Was wurde aus dem Einspruch?
Gegen den Freispruch, der am Landgericht Ravensburg (Archivbild) erfolgt war, hatte unter anderem die Staatsanwaltschaft Einspruch eingelegt.
Markdorf Von Norwegen nach Markdorf: Wie sich Familie Dybvad-Backe in Deutschland einlebt
Seit Anfang August ist Familie Dybvad-Backe aus Stjørdal in Norwegen nun in Markdorf zu Hause. Über eine Social-Media-Plattform lassen die Einwanderer die Öffentlichkeit an ihrem Alltag teilhaben. Wir haben nachgefragt, wie sich das Einleben im Städtle gestaltet.
Familie Dybvad-Backe in ihrer Heimat in Norwegen. Oben links Trym (13) und William (12), Mutter Ailin, Vater Fredrik und Tochter Tilje (9).
Überlingen Spektakuläre Aktion zum Ende der Gartenschau: Fotograf Achim Mende schickt Heliumballon in 36.000 Meter Höhe
Von Überlingen Richtung Weltall: Fotograf Achim Mende und Eventtechniker Heiko Grebing ließen am Sonntag bei der Landesgartenschau einen Kameraballon in die Stratosphäre starten. In 36.000 Metern Höhe sollte der Heliumballon dann die Kameras am Fallschirm zurück zur Erde schicken. Würde alles klappen wie geplant? Gegen 17 Uhr hatte das gespannte Warten am Boden ein Ende.
Vor dem Start: Viele Besucher der Landesgartenschau waren dabei, als Achim Mende (vorn links) und Heiko Grebing (rechts) den mit Helium gefüllten Kameraballon für den Start in Richtung Stratosphäre vorbereiteten.
Überlingen Klimaneutralität im neuen Stadtquartier 2050 funktioniert nur, wenn auch die Bewohner mitziehen
Bei der Umsetzung des klimaneutralen Stadtquartiers 2050 in Überlingen sind neben Bauphysikern auch Sozialwissenschaftler eingebunden. Sie wollen die neuen Bewohner informieren, wie sie zum Ziel der Klimaneutralität beitragen können. Bei einem Tag der offenen Tür der Baugenossenschaft konnten sich Interessierte über das Quartier informieren. Bis 2023/24 entstehen hier 170 Wohnungen in 14 Gebäuden.

Auf dem zentralen Gebäude des neuen Quartiers in Überlingen gibt es eine Terrasse mit Weitblick, die jedem Bewohner zur Verfügung steht. Ein wichtiges soziales Moment sehen darin (von rechts) Geschäftsführer Andreas Huther von der Baugenossenschaft, Architekt Gerhard Metzger und Projektleiter Volker Eisenhuth (BGÜ). Auf den Dächern der fertiggestellten Gebäude sind Fotovoltaik-Anlagen zur Stromgewinnung zu erkennen.
Friedrichshafen/Romanshorn Fähren zwischen Friedrichshafen und Romanshorn weiterhin nur im Stundentakt unterwegs
Seit Jahren wird über einen Halbstundentakt im Fährverkehr zwischen Friedrichshafen und Romanshorn diskutiert. Nun teilte das baden-württembergische Verkehrsministerium mit, dass entsprechende Pläne "vorerst nicht weitergeführt" werden. Der Grund? Man konnte sich über die Finanzierung nicht einigen.
Einmal stündlich erreicht eine Fähre aus Romanshorn Friedrichshafen – und bei diesem Takt bleibt es vorerst auch. (Archivbild)
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