Im Juli fand bereits zum 16. Mal das Villinger Weinfest statt. Organisator und Initiator war, wie die Jahre zuvor auch, der Lions Club Villingen. Er wird dabei nicht nur vom Lions Club Schwenningen und den Leos, sondern auch von vielen anderen Vereinen der Stadt tatkräftig unterstützt. Der Reinerlös in Höhe von 10.000 Euro konnte nun dem neu gegründeten Verein „Mit Krebs Leben“ übergeben werden. Damit aber nicht genug, kurzerhand verdoppelte der Lions Club diesen Betrag bei der Scheckübergabe im Weinhaus Riegger. Und der Lions Club Schwenningen ließ es sich nicht nehmen, weitere 15.000 Euro beizusteuern. Hoch erfreut konnte Rupert Kubon, Vorsitzender des neuen Vereins, eine Spende von insgesamt 35.000 Euro in Empfang nehmen.

Jürgen Rudolf (links), Präsident des Lions Club Schwenningen und Thorsten Schleich (rechts), Präsident des Lions Club Villingen übergeben dem 1. Vorsitzenden des Vereins „Mit Krebs leben“ , Rupert Kubon, einen Scheck in Höhe von 35 000 Euro.
Jürgen Rudolf (links), Präsident des Lions Club Schwenningen und Thorsten Schleich (rechts), Präsident des Lions Club Villingen übergeben dem 1. Vorsitzenden des Vereins „Mit Krebs leben“ , Rupert Kubon, einen Scheck in Höhe von 35.000 Euro. | Bild: Hans-Juergen Goetz

„Diese großzügige Spende hat es uns ermöglicht, unsere Beratungstätigkeit bereits im Oktober offiziell beginnen zu können“, so Kubon. Der Verein war erst im Sommer als Förderverein der psychosozialen Krebsberatung Schwarzwald-Baar-Heuberg gegründet worden. Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative des Gesundheitsamtes Villingen-Schwenningen, des Caritasverbandes und des Schwarzwald-Baar Klinikums sowie des Onkologischen Schwerpunktes am Klinikum. Der Verein unterstützt finanziell die Beratung ambulanter Krebspatienten, da diese Leistung derzeit leider nicht zu den Regelleistungen der Krankenkassen gehört. Nachdem die neue Beratungsstelle nun offiziell eröffnet werden konnte, stehen ihr damit ab jetzt auch offizielle Fördergelder des Bundes zu, um die weitere Finanzierung auf eine solide Basis stellen zu können.

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Der Direktor der Klinik für Innere Medizin am Klinikum, Paul Graf La Rosée, ist Sprecher des Onkologischen Schwerpunktes und ist ebenfalls froh den Krebspatienten noch besser helfen zu können. „Für unsere Patienten und Mitarbeiter ist das bereits jetzt eine spürbare Verbesserung“, so La Rosée. „Auch wenn das jetzt ein großer Scheck für unseren jungen Verein ist, so hoffen wir auch weiterhin auf großzügige Spenden aus der Bevölkerung, um dieses wichtige Engagement auch zukünftig tatkräftig unterstützen zu können“, erinnerte dann nochmals Rupert Kubon am Ende der Veranstaltung.