Ein interessanter Werbeträger für das geplante Bürk-Museumsquartier in Schwenningen und für die Museumsarbeit im Allgemeinen soll ein neues Lastenfahrrad mit Kofferaufbau werden. Der mobile Informationsstand bringt das Thema Museum direkt hinaus zur Bevölkerung.

Fahrrad als mobiler Infostand

Der Förderkreis lebendiges Uhrenindustriemuseum will das Lastenfahrrad mit Elektromotor für das Bürk-Museumsquartier in Schwenningen anschaffen. Vorgesehen ist, dass das Fahrrad als mobiler Infostand sowie als Transportfahrzeug zwischen den Schwenninger Museen, der Städtischen Galerie und dem Museumsdepot dienen soll.

Unterstützung erhält der Förderkreis bei diesem Projekt vom Schwenninger Heimatverein, dem Freundeskreis Kultur Villingen-Schwenningen sowie dem Freundeskreis Städtische Museen in Villingen-Schwenningen.

Da alle Fördervereine vom neuen Museumsquartier betroffen sind, habe man den Schulterschluss gemacht, um es zu unterstützen, heißt es von den Vereinsverantwortlichen. Mit dem Projekt könne man durchaus etwas Einfluss nehmen und seine Vorstellungen einbringen.

Fördervereine ziehen an einem Strang

Der Vorsitzende des Förderkreises, Rainer Russ, berichtet, dass man sich regelmäßig mit dem städtischen Kulturamt zum Austausch treffe. „Wir haben einen sogenannten Lenkungskreis etabliert“, so Russ. „Unser Ziel ist es, das Bürk-Museumsprojekt zu unterstützen“, so Russ.

„Damit am Standort der ehemaligen Württembergischen Uhrenfabrik Bürk und des Uhrenindustriemuseums an der Schwenninger Bürkstraße das neue Kulturzentrum entstehen kann, braucht es auch das Engagement von den Bürgern“, erklärt Rainer Russ zum geplanten Projekt.

Das Lastenfahrrad könne vom Förderkreis sowie von den unterstützenden Kulturvereinen als mobiler Infostand genutzt werden.

Museen bekannter machen

Nach Einschätzung von Russ gibt es eine ganze Anzahl von Menschen, die normalerweise überhaupt nicht ins Museum gehen. „Wir müssen zu den Leuten kommen, um fürs Museum zu werben“, sagt er.

Da sicherlich vielen Einwohnern von Villingen-Schwenningen und der Umgebung nicht bekannt sei, welche Museumseinrichtungen es in der Kreisstadt gebe, müssten der Förderkreis und die anderen Vereine etwas tun, um den Bekanntheitsgrad des neuen Museumsquartiers zu erhöhen.

So funktioniert der Vereinswettbewerb

„Das Lastenfahrrad wäre das richtige Hilfsmittel, um für die Museumssache zu werben“, ist sich Rainer Russ sicher. Mit solchen Werbemitteln sei es möglich zu demonstrieren, dass das Museum auch unterhaltend sein kann, meint der Förderkreisvorsitzende.

Diese Vereine kämpfen im großen Vereinswettbewerb um den Sieg.