Im Bereich des Flugplatzes Klippeneck ist es am vergangenen Freitag zu einem folgenschweren Unfall gekommen. Der Flugplatz befindet sich bei Denkingen im Landkreis Tuttlingen und wird noch bis Oktober von Segelfliegern genutzt.

Wie die Polizei berichtet, waren am Freitag gegen 14 Uhr ein motorisiertes Schleppflugzeug und ein Segelflieger in der Luft kollidiert und anschließend abgestürzt. Der Pilot des Schleppflugzeugs konnte sich mit einem Fallschirm retten. Er verletzte sich nach derzeitigem Stand leicht.

Für die Insassen des Segelfliegers endete der Unfall dagegen tödlich. Im Flieger saß Medienberichten zufolge zum einen ein 56 Jahre alter Fluglehrer, zum anderen ein 14-jähriger Flugschüler. Dieser war Teil der Sportfliegergruppe Schwenningen, die – so steht es auch auf der Internetseite – vom Klippeneck fliegt. Dieses ist etwa eine halbe Autostunde vom Flugplatz Schwenningen entfernt.

Unfallursache unklar

Warum es überhaupt zu diesem tragischen Unfall in der Luft kommen konnte, ist bislang noch völlig unklar. Weitere Angaben wollte das Lagezentrum der Polizei am Sonntag auch auf mehrfache Nachfrage gegenüber dem SÜDKURIER nicht machen. Die Polizei und der Rettungsdienst waren am Freitagnachmittag mit starken Kräften im Einsatz vor Ort.

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Auf dem Klippeneck bei Denkingen haben sich mehrere Segelflugvereine in der Arbeitsgemeinschaft der Fliegergruppen auf dem Klippeneck (ARGE) zusammengeschlossen. Zu diesen gehören der Aero-Club Klippeneck, die Segelfluggruppe Spaichingen-Aldingen, die Sportfliegergruppe Schwenningen am Neckar mit ihrer Abteilung Segelflug, die Segelfliegergruppe Singen-Hilzingen und zu guter letzt die Fluggruppe Trossingen.

Die ARGE betreibt in Zusammenarbeit mit dem Baden-Württembergischen Luftfahrtverband (BWLV) den Flugplatz mit Hallen, Campingplatz und Schleppflugzeug. Die Segelflug-Ausbildung auf dem Klippeneck wird in den Vereinen, teilweise auch vereinsübergreifend über die ARGE organisiert.