Stand der Bachheimer Ortschaftsrat im August 2018 noch ablehnend einem geplanten Solarpark im Gebiet „Langenzinnen“ gegenüber, so hat sich dies nun zum Positiven gewandelt. Laut Ortsvorsteherin Petra Kramer hat die Betreibergesellschaft Straub und Bold die Bedenken der Kommunalpolitiker aufgenommen und ihre Pläne geändert.

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So soll der Solarpark auf einer Fläche von 1,3 Hektar im Gewann Langenzinnen etwas abgerückt errichtet werden, damit die zahlreichen Spaziergänger auf dem Rundweg ihn nicht so wahrnehmen. Auch die Bahn hatte Bedenken, durch den Solarpark eine Sichteinschränkung hinnehmen zu müssen. Deshalb habe man die Fläche etwas anderes konzipiert und versetzt. Außerdem sollen laut Jürgen Bold von der Betreibergesellschaft die Module niedriger gestaltet werden.

Ökologe soll nach möglichen Maßnahmen suchen

Wichtig sei für ihn und seinen Partner Paulus Straub, der aus Unadingen stammt, die Fläche, mit der eine Leistung von 750 Kilo Watt Peak erzielt werden soll, auch ökologisch in den Blickpunkt zu setzen. „Wir möchten die Stromproduktion und Biodiversität vereinen und dieses ehrgeizige zielführende Objekt in Bachheim auch realisieren“, so Bold. Die geforderten Ausgleichsflächen sollen vor Ort umgesetzt werden. Deshalb soll ein Ökologe dazugezogen werden, der ein Konzept für den ökologischen Bedarf und Möglichkeit erstellen soll. Dies könnten beispielsweise eine Steinmauer im Randbereich für Echsen oder eine Bepflanzung für die Artenvielfalt sein.

Solarpark könnte in einem Jahr realisiert werden

Als Nächstes plant Ortsvorsteherin Petra Kramer einen Vorort-Termin mit Gemeinderat, Ortschaftsrat, Betreiber und Verpächter, um das ganze Projekt nochmals in Augenschein zu nehmen. „Sollte alles nach Plan laufen, so könnten wir in einem Jahr den Solarpark Langenzinnen in Bachheim realisieren“, hofft Jürgen Bold. Hinsichtlich der Biodiversität dankte Kramer Benno Keller für die Pflanzung von Obstbäumen. Für die Aktion wurde allerdings vergessen, die Ökopunkte im Vorfeld anzumelden.

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