Das lange Warten hat sich gelohnt. Da sind sich alle einig. Nach einer Bauzeit von rund eineinhalb Jahren ist das neue Feuerwehr- und Vereinshaus in Achdorf einzugsbereit. Die Feuerwehr kann bereits von dort aus ausrücken.

Für den Bau des neuen Feuerwehr- und Vereinshauses haben die Achdorfer Talbewohner rund 1000 Stunden an Eigenleistung erbracht. Bild: Simon Bäurer
Für den Bau des neuen Feuerwehr- und Vereinshauses haben die Achdorfer Talbewohner rund 1000 Stunden an Eigenleistung erbracht. Bild: Simon Bäurer | Bild: Simon Bäurer

Nach etlichen Jahren und vielen bereits erstellten Plänen und Vorschlägen der Unterbringung der örtlichen Organisationen und Vereinen entstand nun ein Zweckbau, der Feuerwehr, Vereine sowie Ortschaftsrat an einem Standort vereint. Trotz Einsparungen an Räumlichkeiten können nun alle mit dieser Lösung zufrieden sein. Ein zweigeschossiges Gebäude steht den Vereinen künftig zur Verfügung. Die neue Fahrzeughalle der Feuerwehr mit zwei Fahrzeugstellplätzen ersetzt die bisherige und die zuletzt nicht mehr nutzbare Garage im ehemaligen Schlachthaus.

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Proben im Trockenen möglich

Die neue Halle bietet den Kameraden nun die Möglichkeit, Proben auch im Trockenen und Warmen abzuhalten, um für den Ernstfall optimal vorbereitet zu sein. Gerade für die Jugendarbeit bietet das Gebäude neue Chancen. Ein großzügiger Schulungsraum ermöglicht die Ausbildung der theoretischen Einheiten und bietet zugleich einen Raum zur Kameradschaftspflege.

So sieht das neue Vereinshaus von außen aus. Bild: Simon Bäurer
So sieht das neue Vereinshaus von außen aus. Bild: Simon Bäurer | Bild: Simon Bäurer

Jeder Verein hat seinen eigenen Raum

Schaut man in den Raum des DRK Ortsvereins Achdorf, sieht man bislang lediglich vollgepackte Umzugskartons. Nach dem Verkauf der Alten Schule in Aselfingen und dem endgültigen Auszug warten die neuen Schränke vergeblich darauf eingeräumt zu werden.

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Die Corona Pandemie verhindert jegliche Vereinsaktivitäten sowie aktuell erneut die Probentätigkeit der Feuerwehr. Aus diesem Grund können die Vereine ihre neuen Räume bislang weder einrichten noch nutzen. Alle hoffen schon jetzt auf ein besseres Jahr 2021, in dem die Vereinsarbeit wieder stattfinden kann.

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Auch im neuen Probelokal des Musikvereins warten die Noten in den Notenschränken darauf endlich wieder gespielt zu werden. Ein großer Raum mit Akustikdecke soll später für ein perfektes Klangbild sorgen. Auch die Landfrauen haben einen neuen Raum erhalten, in dem sie künftig ihre Utensilien aufbewahren können. Mit dem großen Schulungsraum im 1. Obergeschoss können die Landfrauen auf einen modern ausgestatteten Raum zugreifen, in dem sie ihre vielfältigen Aktivitäten ausüben können. Für die Ortsverwaltung ist ein Büro eingerichtet und in einem Besprechungszimmer nebenan können die kommunalpolitischen Angelegenheiten in Zukunft besprochen werden.

1.000 Stunden Eigenleistung

Mit insgesamt rund 1.000 Stunden Eigenleistung haben sich die Angehörigen der Feuerwehr und die Mitglieder aller Vereine beteiligt, um ihr neues „Zuhause“ fertig zu stellen. Dazu zählten die Pflasterarbeiten des Hofes, das Aufbauen und Einräumen der neuen Räumlichkeiten sowie die Reinigung des gesamten Gebäudes. Dank des gemeinsames Arbeitens, das durch die Corona-Einschränkungen erschwert wurde, können die Bürger vom Tal nun stolz auf ihr neues Gebäude sein.

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