Mit Energie, Optimismus und einem starken Zusammenhalt versucht die Stadtkapelle Blumberg, die für alle Musiker und Musikvereine schwierige Coronazeit zu meistern. Die Stadtkapelle ist von den Einschränkungen besonders betroffen. Seit Ende 2019 hat sie mit Andreas Hirt einen neuen, ambitionierten Dirigenten.

Corona vereitelte den ersten Auftritt

Er hatte mit der Kapelle schon begonnen, ein anspruchsvolles Programm für das Frühjahrskonzert im Vorjahr einzustudieren, dann vereitelte Corona für Orchester und Dirigent den ersten großen gemeinsamen Auftritt. Nur beim großen Blumberger Fasnachtsumzug Ende Februar konnten Musikfans den neuen Dirigenten erleben.

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Groß war die Freude, als im Herbst wieder gemeinsame Proben möglich waren und die Musiker sich sehen konnten. Doch die Freude endete mit dem zweiten Lockdown. Im Januar wäre dann die Generalversammlung angestanden, die zunächst verschoben wurde. Die Lage blieb unübersichtlich. Vorige Woche berieten die aktiven Musiker der Stadtkapelle Blumberg die Situation auf einer Online-Sitzung, zu der der Vorsitzende Andreas Kuntz eingeladen hatte.

Generalversammlung verschoben

Da eine Präsenzveranstaltung derzeit nicht möglich ist, sprachen sich die Mitglieder dafür aus, die Generalversammlung bis zum Sommer zu verschieben. Da es in der Bläserjugend Wahlen gibt, bleiben alle Vorstandsmitglieder bis dahin im Amt.

Frühjahrskonzert abgesagt

Abgesagt wurde das Frühjahrskonzert. Wann die Probearbeiten wieder starten können, ist ungewiss, so Dirigent Andreas Hirt. Dennoch hat er ein neues Sommerprogramm zusammengestellt, das er als oberste Priorität mit den Musikern proben will. „Wir wollen gerichtet sein, wenn es wieder los geht“ motivierte er seine Musiker online. Wenn die Coronalage es zulässt, sieht die Kapelle die geplanten Klingenden Tage Ende Juni als erste Chance, einen Auftritt mit ihrem neuen Dirigenten zu wagen. Die Stimmung innerhalb der Kapelle ist gut, alle hoffen auf ein baldiges Wiedersehen in einer Musikprobe.