Der 8. Juni 2018 wird den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Kommingen im Gedächtnis bleiben, hatten sie doch wegen des Unwetters zwei Einsätze. Einmal mussten sie wegen eines überfluteten Kellers nach Riedöschingen, das zweite Mal galt es einen umgestürzten Baum von der Fahrbahn zu entfernen. Das berichtete der Schriftführer Michael Sauter bei der Jahreshauptversammlung am Samstagabend im Gemeinschaftshaus.

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Am 30. Juni bestand die Wettkampfgruppe bei den Wettkämpfen in Aldingen das Leistungsabzeichen in Silber. Anfang Juli strömte die Bevölkerung zum ersten Feierabend-Hock an das Gerätehaus. Viele Kinder erlebten einen tollen Tag im August im Rahmen des Ferienprogramms "Hits für Kidzzz". Die Mannschaft verfügt über 31 Aktive und 16 Mann in der Altersmannschaft. Jürgen Scheu informierte über die Aktivitäten der mit Riedöschingen zusammen geschlossenen Jugendfeuerwehr.

24-Stunden-Probe ein Höhepunkt

Höhepunkte waren die 24-Stunden-Probe, das Kreiszeltlager im Juli in Niedereschach und das Fußballturnier in Unterkirnach. Die Jugendwehr der beiden Abteilungen umfasst 29 Mitglieder, davon 14 aus Riedöschingen, 13 aus Kommingen und zwei aus Nordhalden. Norbert Baumann informierte über die Kassen der Aktiven und der Jugend. Beide erzielten einen Überschuss.

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Ohne kleine Feste gerate die Abteilung finanziell leicht ins Minus, meinte der stellvertretenden Kommandant der Gesamtwehr, Norbert Rösch, bei der Entlastung. Die Abteilung Kommingen wurde vor 80 Jahren gegründet, erklärte deren Leiter Michael Gräble. Die Feuerwehrführung verzichtet jedoch auf ein größeres Fest. Der Feierabendhock fällt auf den 22. Juni.

Einnahmen von Festen wichtig für die Kasse

Am 13. September bewirten die Komminger Feuerwehrleute in der Blumberger Stadthalle die Mitarbeiter des Landratsamtes bei deren Betriebsausflug. Mangels Interesse wurde der Abteilungsausflug nach Stuttgart abgesagt. Der Kommandant der gesamten Stadtwehr Stefan Band will die Bevölkerung in die Pflicht nehmen, damit die Feuerwehr bestehen bleibt. Die Ölspurbeseitigung soll zukünftig anders geregelt werden.

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Ortsvorsteher Norbert Baumann dankte der Wehr für ihre Einsatzbereitschaft und die gute Jugendarbeit. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Reinhold Engesser ernannte Norbert Rösch zum Brandmeister. Die Arbeit der Feuerwehr sei keinesfalls selbstverständlich, merkte Engesser in seiner Funktion als Kreisverbandsvorsitzender der Feuerwehren im Schwarzwald-Baar-Kreis an. Im Moment seien genügend Führungskräfte vorhanden. Wie das in zehn Jahren aussehe, sei derzeit offen.