Der Fall des 33 Jahre alten Mannes, der am Samstagnachmittag in der Singener Fußgängerzone mit einer Waffe hantiert haben soll, liegt nun bei der Staatsanwaltschaft. Dies gibt Nicole Minge, Sprecherin des Polizeipräsidiums Konstanz, auf Anfrage bekannt. Demnach lauten die Vorwürfe auf Verstoß gegen das Waffengesetz und Bedrohung.

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Bei dem Vorfall ging es laut Minge um eine Softair-Waffe. Diese sei mit dem Zeichen „F im Fünfeck“ gekennzeichnet gewesen. Solche Waffen haben eine Mündungsenergie von 0,5 bis 7,5 Joule und dürfen in der Öffentlichkeit nicht geführt werden.

Softair-Waffen sehen täuschend echt aus

Auch wenn eine Softair-Waffe nicht im eigentlichen Sinn eine scharfe Waffe sei, könne sie sehr gefährlich werden, etwa wenn eine Person sich zu nah daran befindet, erklärt Minge. Außerdem sehe man den Softair-Waffen nicht unbedingt an, ob sie scharf sind.

Der 33-Jährige hatte laut einer Polizeimitteilung am Samstagnachmittag gegen 17 Uhr in der gut besuchten Fußgängerzone an der Ecke von August-Ruf-Straße und Bahnhofstraße mit der Waffe hantiert. Laut der Meldung gab es auch provozierende Zielübungen. Nach einem Notruf rückte die Polizei mit starken Kräften und Zusatzausrüstung aus. Der betrunkene Mann ließ sich widerstandslos festnehmen.