Das sind die acht Geschichten, die 2020 am Meisten gelesen wurden:

Die Treppe zur Unterführung am Bahnhof in Radolfzell.
Die Treppe zur Unterführung am Bahnhof in Radolfzell. | Bild: Jarausch, Gerald

Abschied von einem umstrittenen Projekt

Nachdem das Projekt Seetorquerung viele Jahre lang in Radolfzell Thema war, kam Mitte Januar schließlich sein Ende. Der Gemeinderat entschied in der Haushaltsberatung für das Jahr 2020, keine Gelder mehr für die Planung einer neuen, kürzeren und breiteren Unterführung am Bahnhof auszugeben. Zuvor waren immer mehr kritische Stimmen laut geworden – sowohl unter den Bürgern, als auch den Gemeinderäten. Die gesamten Hintergründe finden Sie hier.

Ein Bild des Luchses auf der Höri.
Ein Bild des Luchses auf der Höri. | Bild: Anna-Lena Braun

Der Luchs geht um

Ende Januar konnten sich die Bewohner der Höri über einen ganz besonderen Gast freuen. In den Gemeinden Öhningen, Gaienhofen und Moos kam es zu mehreren Sichtungen eines Luchses. Auf dem Foto einer Anwohnerin konnte laut Kreisjägermeister Kurt Kirchmann wegen seiner Fellzeichung ein Jungluchs aus der Schweiz mit der Nummer B 723 identifiziert werden. Ob es sich bei allen Sichtungen um dasselbe Tier handelte, stand nicht fest. Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

Slim Gamh-Drid zeigt auf eine der Fundstellen, an denen Mountainbiker ein mit Nägeln ausgestattetes Brett gefunden haben.
Slim Gamh-Drid zeigt auf eine der Fundstellen, an denen Mountainbiker ein mit Nägeln ausgestattetes Brett gefunden haben. | Bild: Jarausch, Gerald

Gefahr für Mountainbiker

Im Mai wurden am Schienerberg Nagelbretter gefunden, die auf Mountainbike-Routen oberhalb von Bankholzen ausgelegt worden waren. Nahe lag damals die Vermutung, dass der Täter dadurch das Befahren von kleinen Fußwegen verhindern wollte, auf denen Mountainbikes streng genommen nicht fahren dürfen – und dabei bei einem Sturz auch schwere Verletzungen in Kauf nahm. Die ganze Geschichte gibt es hier zu lesen.

Abriss des Molencafés
Abriss des Molencafés | Bild: Jarausch, Gerald

Ade, Molencafé

Viele Jahre lang gehörte das Molencafé im Radolfzeller Uferbereich zur Stadt dazu, obwohl es zuletzt nicht mehr bewirtet wurde. Im Juni kam schließlich sein Ende – innerhalb von eineinhalb Wochen wurde das markante Gebäude mit seinen achteckigen Baukörpern abgerissen. Es machte Platz für ein neues, größeres Gebäude, das die Bodensee-Hafengesellschaft dort errichten will. Bilder vom Abriss und weitere Informationen finden Sie hier.

Ralf Huber
Ralf Huber | Bild: Schneider, Anna-Maria

Keine Fotos mehr

Nach 36 Jahren verkündete Ralf Huber im Juli, sein gleichnamiges Fotogeschäft in Radolfzell schließen zu wollen – und damit das letzte, das bis dahin noch in der Stadt zu finden war. Der Grund: Die Fotobranche habe sich in den vergangenen Jahren verändert, der Konkurrenzkampf sowie der Preisdruck, etwa durch Freie Fotografen oder Selbstbedienungs-Automaten in Drogerien, wurden Huber zu groß. Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

Philip Schlaffer
Philip Schlaffer | Bild: Daniela Biehl

Drohungen an Ex-Neonazi

Eigentlich wollte der Neonazi-Aussteiger Philip Schlaffer im Oktober nur im Milchwerk seine Geschichte erzählen – doch dann erreichten ihn während der Veranstaltungen Drohnachrichten, wie er berichtete. Die Polizei war zur Sicherheit den gesamten Abend über mit zwei Beamten vor Ort. Und auch schon am Abend zuvor hätten ihn Drohbotschaften auf dem Hotelzimmer erreicht, ein Anrufer habe verkündet, er werde ihn töten. Mehr zu den Vorkommnissen finden Sie hier.

Florian Ritzi
Florian Ritzi | Bild: Daniela Biehl

Ein Radolfzeller im Fernsehen

Mit Florian Ritzi war in diesem Jahr ein Radolfzeller Kandidat bei der zehnten Staffel der Gesangs-Castingshow „The Voice of Germany„. Drei Teams wollten den Sänger, der seit seiner Kindheit Musik macht, in der Show für sich gewinnen. Florian Ritzi entschied sich für den prominenten Coach Mark Forster und schaffte es bis in die zweite Phase, die sogenannten Battle Rounds, schied dort aber aus. Welche Erfahrungen er gemacht hat, lesen Sie hier.

Gut geschützt für die Patienten da: Die beiden HNO-Ärzte Markus Steinwaller (links) und Frank Burkart mit ihren Mitarbeiterinnen Simone Koltz und Sybille Bodenmüller.
Gut geschützt für die Patienten da: Die beiden HNO-Ärzte Markus Steinwaller (links) und Frank Burkart mit ihren Mitarbeiterinnen Simone Koltz und Sybille Bodenmüller. | Bild: Jarausch, Gerald

Die Pandemie prägte das Jahr

Natürlich darf auch Corona auf der Liste der aufsehenserregendsten Themen nicht fehlen. Das Virus sorgte in fast allen Bereichen des Lebens für Umstellungen – und auch für Probleme. Händler und Unternehmer, Pflegekräfte und Ärzte hatten mit den Auswirkungen der Pandemie zu kämpfen, etwa, weil durch Schließungen Einnahmen fehlten oder aufwendige Anpassungen getroffen werden mussten. Eine Übersicht über die Auswirkungen der Pandemie finden Sie hier.