Kreativität haben die Mitglieder der Narrenellipse schon mal bewiesen. Weil die Nachtruhe in der Radolfzeller Innenstadt eine normale Party im Zunfthaus nicht zulässt, findet eben eine Silent Party statt. Eine stille Party. Was schräg klingt, ist in Großstädten bereits Trend.

Tanzen mit Kopfhörern

Denn alle Gäste bekommen Kopfhörer und können sich aussuchen, was für Musik sie hören werden. Diese Silent Party findet am Freitag, 16. September, ab 19.30 Uhr statt. Die Gäste können zwischen zwei DJs wählen, die unterschiedliche Musik spielen werden. Und die Nachbarn bekommen davon nichts mit. Tickets für die Silent Party gibt es hier.

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Die Silent Party ist die erste Veranstaltung der Narrenellipse, dem neuen Jugend-Narrenrat der Narrizella Ratoldi. Und die Mitglieder der Ellipse wollen vor allem die Fasnacht im Verein für Jugendliche attraktiver machen.

Mehr Fasnacht für Jugendliche

Das Gremium besteht aus elf Leuten, die alle in unterschiedlichen Abteilungen der Narrizella aktiv sind: Malte Burger, Sarah Grünfelder, Larissa Schäuble, Loretta Karrer, Annika Horning, Ole Schmal, Lars Brunner, Lukas Kleemann, Max Buhl, Jonas Rauser und Philipp Kassner. „An der Fasnacht ist für Jugendliche wenig geboten. Und das wollen wir ändern“, sagt Sarah Grünfelder.

Konkret geht es um den Fasnachtssonntag, an dem die Narrizella im Milchwerk eine Jugenddisco veranstaltet hat. Diese möchte die Narrenellipse neu beleben. „Wir wollen zeigen, dass Fasnacht im Verein auch Spaß macht“, sagt Annika Horning. Die Zielgruppe der Ellipse sind Jugendliche und junge Erwachsene von 16 bis 30 Jahren. Auch im Gremium ist die Obergrenze 30 Jahre.

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Um diese auch von der Narrizella zu überzeugen, wird es auf Initiative des Jugend-Narrenrates einen Vorstellungsabend für Neu-Radolfzeller und andere Interessierte geben. Damit diese die Abteilungen und Mitmach-Möglichkeiten der Zunft kennen lernen können. Für ihre geplanten Aktionen fehlt der Narrenellipse in Radolfzell eigentlich nur ein geeigneter Ort. „Den Scheffelhof gibt es nicht mehr und das Milchwerk ist sehr teuer“, fasst Annika Horning zusammen.