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Vier Mädchen und vier Jungs erblickten dabei das Licht der Welt. Jeweils zwei Zwillingspaare kamen am 30. Juni und 1. Juli 2020 auf die Welt, berichtet das Klinikum. In allen vier Fällen seien Mutter sowie Kinder wohl auf und durften sich zum Teil schon auf den Heimweg machen. Die glücklichen Eltern kommen aus Bräunlingen, Dauchingen, Lauterbach und Schwenningen.
„Vier Zwillingsgeburten in so kurzer Zeit – das hat durchaus Seltenheitscharakter“, bestätigen Eva Krebs, Pflegerische Leitung der Klinik für Frauenheilkunde und Ge-burtshilfe und Prof. Wolfgang Zieger, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Für gewöhnlich seien zwei von 100 Geburten eine Zwillingsgeburt.

Verena Faller mit Amelie (2.830 Gramm) und Leonie (3.030 Gramm)
Verena Faller mit Amelie (2.830 Gramm) und Leonie (3.030 Gramm) | Bild: Schwarzwald-Baar-Klinikum

Umso größer ist die Freude über den aktuellen Zwillingssegen im Schwarzwald-Baar Klin-kum. Dabei klettert die Anzahl der Zwillingsgeburten im Schwarzwald-Baar Klinikum in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich nach oben: Kamen 2017 noch 46 Zwillingspärchen im Klinikum zur Welt, waren es 2018 dann 55, 2019 schon 67 und 2020 bis dato sogar 41 Zwillingsgeburten.

Simone und Alexander Ketterer mit ihren eineiigen Zwillingen Leo (2.875 Gramm) und Malte (2880 Gramm).
Simone und Alexander Ketterer mit ihren eineiigen Zwillingen Leo (2.875 Gramm) und Malte (2880 Gramm). | Bild: Schwarzwald-Baar-Klinikum

Bei Mehrlingen höheres Risiko

Gerade bei Zwillingsschwangerschaften besteht unter anderem ein erhöhtes Risiko für eine Frühgeburt. „Das Schwarzwald-Baar Klinikum gilt als erste Wahl bei einer Risikoentbindung“, schreibt die Klinik. Hier befindet sich das ausgewiesene „Perinatalzentrum Level 1“, welches sehr hohe Qualitätskriterien erfüllt und rund um die Uhr ein Höchstmaß an Sicherheit für Mutter und Neugeborene bietet. Insbesondere alle Neugeborenen, die vor der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen, müssen in einem solchen Perinatalzentrum der Stufe 1 versorgt werden. Fachärzte sowie zusätzliche Assistenzärzte der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe als auch der Klinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin arbeiten hier Tag und Nacht eng zusammen. Damit seien die Voraussetzungen einer „maximalen Versorgung für die Mutter und frühgeborene Kinder – aber auch für reife Neugeborene – gegeben“, erläutert die Klinik.