Villingen-Schwenningen – Die Straßenverhältnisse, Baustellen und Umleitungen sind in Villingen-Schwenningen ein Dauerthema. Auch in diesem Jahr wird es wieder zahlreiche Hindernisse und Umwege für die Verkehrsteilnehmer geben. Bürgermeister Detlev Bührer und Ulf Millauer, Leiter des Amtes für Straßenbau, Stadtgrün und Altlasten, haben jetzt die größten Straßenbauprojekte vorgestellt, die in diesem Jahr auf der Agenda stehen.

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  • Dünnschicht-Asphalt: Oberbürgermeister Jürgen Roth hatte im Wahlkampf für dieses Verfahren geworben. Jetzt sollen die ersten Straßen mit dieser kostengünstigen Technik saniert werden. In einer ersten Runde, für die im Haushalt 324 000 Euro vorgesehen sind, sollen rund zehn Straßen repariert werden. Fest stehen bereits die Niedereschacherstraße, die Peterzellerstraße, die Pfaffenweilerstraße, die Tannheimer Straße und die Weiherstraße. Weitere Verkehrswege sind in der Planung. Ende 2019 könnte die sogar die zweite Sanierungswelle anrollen, so Bührer und Millauer. Vorteil dieser Methode: Straßen müssen nur für wenige Tage voll für den Verkehr gesperrt werden. Die Arbeiten soll bald beginnen. Mit ersten Sperrungen wird im Mai gerechnet.
  • Rietstraße: Nach der Fastnacht sollen hier die Bauarbeiten fortgesetzt werden. Der Abwasserkanal von der Einmündung Färberstraße bis zum Riettor wird erneuert. Parallel dazu werden ab Mai vom Marktplatz aus Leitungen für Strom, Wasser und Gas erneuert und das Breitbandkabel verlegt. Zuletzt wird die Straßenoberfläche wiederhergestellt, so, wie es in der Niederen-, Oberen und Bickenstraße bereits vo einigen Jahren gestaltet wurde. Im November 2019 soll die Sanierung beendet sein.
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  • Waldstraße: Von März bis Juni sollen die Baurbeiten in der Villinger Waldstraße dauern. In dieser Zeit wird der Bereich zwischen Pontalierstraße und Richthofenstraße voll gesperrt sein. Es gibt eine örtliche Umleitung. Kosten: 950 000 Euro.
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  • Goldenbühl- und Wieselsbergstraße: Die Sanierung beginnt im März und soll bis November dauern. Neben der Fahrbahn werden in mehreren Abschnitten auch Geh- und Radwege erneuert. In diesen Bereichen wird es zu Vollsperrungen kommen. Der Verkehr wird örtlich umgeleitet.
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  • Marktplatz und Muslenplatz: Auf der größten und mit 1,6 Millionen Euro teuersten Baustelle in Schwenningen herrscht dank der guten Witterung bereits wieder Betrieb. Die Bildackerstraße an der Einmündung zum Marktplatz wird zur Sackgasse, die Durchfahrt von der Kirchstraße ist Anwohnern vorenthalten. Während der Fastnacht ruhen die Arbeiten. Im Herbst soll alles fertig sein. Der Baubeginn auf dem Muslenplatz wurde hingegen auf das kommende Jahr verschoben.
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  • Bundesstraße 33: "Wir konnten uns mit dem Regierungspräsidium Freiburg darauf einigen, dass die Bundesstraße durch Villingen erst 2020 saniert wird, wenn wir unsere bereits geplanten Vorhaben abgeschlossen haben", erklärt der Bürgermeister. Ansonsten wäre es in Villingen vermutlich zu einem Verkehrskollaps gekommen. Die B 33-Sanierung erfordert eine halbseitige Sperrung, wodurch ein Teil der über 1500 Fahrzeuge täglich durch das Stadtgebiet umgeleitet werden müssen.
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  • Radweg Marbach-Brigachtal: Von Juli bis August wird der Weg sowie eine Querungsstelle in der Steinwiesenstraße gebaut. Dafür wird eine halbseitige Sperrung nötig. Das Projekt kostet 952 000 Euro. Abzüglich der Fördergelder und dem Anteil von Brigachtal, entfallen 342 000 Euro auf die Stadt.
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  • Weitere Baustellen: Insgesamt 60 größere Tief- und Straßenbaumaßnahmen stehen in diesem Jahr an. Wo es möglich ist, werden Synergien genutzt. Straßen und Versorgungsleitungen werden in einem Zuge saniert und verlegt, was aber nicht immer gelingt. Daher gesellen sich 30 weitere Baustellen der Stadtwerke hinzu. Gas-, Wasser- und Fernwärmeleitungen sowie Stromkabel werden verlegt. Der Zweckverband Breitbandversorgung wird Glasfaserkabel im Gebiet Niederwiesenstraße, beim Schwenninger Messegelände und den Schulen sowie in Marbach und Obereschach verlegen. Eine neue Wasserleitung soll zwischen dem Hochbehälter Wanne am Kopsbühl und der St. Georgener Straße entstehen.

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