Auch im nächsten Jahr bleibt der marode Sportplatz am Villinger Gymnasium am Hoptbühl gesperrt, denn er kann noch nicht saniert werden. Derzeit bereiten die Fachleute im Amt für Gebäudewirtschaft und Hochbau (GHO) Pläne vor, wie die Erneuerung in Angriff genommen werden könne. Diese scheint nicht einfach zu sein, wie Amtsleiter Dieter Kleinhans bei den Haushaltsplanberatungen durchblicken ließ. Die Sanierung könne nicht mit den derzeitigen Aufgaben des Amts wie der Verlegung eines Kunstrasenplatzes verglichen werden.

Auch über die Kosten ist aktuell nichts bekannt. Im neuen Jahr erhalten die Gemeinderäte eine Vorlage über das Projekt. Dann müssen sie entscheiden, ob es die Stadtverwaltung anpacken soll. Das heißt auch, dass 2019 auf dem Platz noch "nichts geht". Joachim von Mirbach (Grüne) wollte nähere Details erfahren und war mit der Antwort sichtlich unzufrieden. "Aber ins Eisstadion stecken wir eine Million Euro", kritisierte er. Seit dem Sommer 2017 ist der Sportplatz geschlossen – mit enormen Auswirkungen auf die Gymnasiasten. Auf Grund der Entfernung können sie die Freisportflächen auf dem Hubenloch nicht nutzen. Daher sollte der Platz für geschätzte 800 000 Euro neu gebaut werden.

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