Sie ist rüstig, engagiert und voller Entschlusskraft: Irmgard Rösch feiert am Sonntag, 16. Juni, ihren 85. Geburtstag. Sie ist bereits zigmal nach Rumänien gefahren, um dort vor Ort den Ärmsten unter den Armen zu helfen, und, wie sie sagt, auch nicht das letzte Mal. Und so kennt man die gelernte Herrenschneiderin und mehrfach ausgezeichnete und geehrte Mutter von zwei Kindern auch weit über die Grenzen von Villingen-Schwenningen hinaus.

Aktiv in der Kirche engagiert

Seit 1964 engagiert sich die gläubige Christin in der Pfarrei St. Bruder Klaus in Villingen. Zuerst beim Aufbau der Jugendarbeit, später dann auch zunehmend in der Frauenarbeit. Ab 1987 bekleidete Irmgard Rösch das Amt der Vorsitzenden der Frauengemeinschaft auch im Dekanat Villingen, war als stellvertretende Diözesan-Vorsitzende Mitglied im Landesfrauenrat und arbeitete mit im Bundesverband der Katholischen Frauen.

Im Oradea-Freundeskreis von Anfang an dabei

Seit 1991 widmet sie sich ganz der Arbeit im Oradea-Freundeskreis. Die Rumänienhilfe und die Hilfstransporte nach Oradea gehören ebenso zu ihrem Leben wie das kleine Einfamilienhaus im Ortsteil Haslach und der wunderschöne Garten.

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Seit der Gründung des Freundeskreises Oradea im Jahr 1991 ist die gelernte Herrenschneiderin dabei. Sie ist heute Ansprechpartnerin in allen Belangen rund um die humanitäre Hilfe. Im Laufe der vielen Jahre, in denen Irmgard Rösch Hilfstransporte nach Rumänien organisiert, hat sie eine ganze Reihe treuer Helfer um sich geschart.

Weiter Bedarf an Spenden

„Auf meine Helfer kann ich mich verlassen“ sagt Irmgard Rösch. Wo es manchmal klemmt, ist das Geld. Denn um die Transporte durchführen zu können, müssen die Fahrtkosten sicher bezahlt sein. Sonst müsste sie sich verschulden und das mache sie nicht. Ein Lastwagen kostet etwa 2000 Euro und bei den jährlich drei Hilfstransporten sei man meist mit mehreren Lastern unterwegs.

Lieber Geldspenden als Geschenke

Deshalb freue sie sich auch, wenn sie statt Geburtstagsgeschenken eine Geldspende für die Rumänienhilfe erhalte. Die Frage, ob sie denn außer ihrem humanitären Einsatz weitere Wünsche und Interessen habe, antwortet die Jubilarin, dass sie eigentlich wunschlos sei. Lediglich eine Reise zu ihren Verwandten nach Namibia könne sie sich noch vorstellen.

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