Am ersten bundesweiten Warntag, der am Donnerstag stattfindet, wird es in St. Georgen still bleiben. Die Ausstrahlung der Probewarnung findet um 11 Uhr statt, die Entwarnung um 11.20 Uhr.
Die frühzeitige Warnung und schnelle Information der Bevölkerung bei Gefahren, sowie die entsprechenden Handlungsempfehlungen seien wichtige Aufgaben der Gefahrenabwehr, wie die Feuerwehr St. Georgen mitteilt. Die zunehmende Anzahl an Naturkatastrophen und andere Bedrohungslagen, wie Terroranschläge und aktuell die Corona-Pandemie, aber auch Brände, Bombenfunde, Trinkwasserverunreinigungen oder andere Gefahrenlage hätten den Stellenwert des Warnsystems erhöht.

Allerdings gibt es zu diesem Zweck in der Bergstadt keine Sirenen mehr. Der Bund hat nach dem Ende des Kalten Krieges seine bis dato für Zwecke des Zivilschutzes vorgehaltenen Sirenen in den 1990er-Jahren abgegeben und die weitere Nutzung den Gemeinden überlassen“, so die Feuerwehr St. Georgen. Die Sirenen in St. Georgen seien im Zuge der Modernisierung der Feuerwehralarmierung, Anfang der 2000er-Jahre, außer Betrieb genommen worden.

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Die Gefahrenabwehr setzt daher vornehmlich auf moderne Kommunikationsmitteln. Etwa mit der Warnapp „Nina“, eine App für Smartphones vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, die dazu dient, der Bevölkerung dringende Warnmeldungen zukommen zu lassen. Die Feuerwehr St. Georgen würde zudem die digitalen Kommunikationsmöglichkeiten von Feuerwehr und Stadt St. Georgen nutzen.

Damit die Warnung nicht nur auf digitalen Kanälen fußt, würde die Feuerwehr auch ihre Fahrzeuge einsetzen. „Bei Ausfall der modernen Kommunikationsmittel, beispielsweise bei flächendeckendem Ausfall der Strom- oder Telekommunikationseinrichtungen, besteht die Möglichkeit, über Fahrzeuge der Feuerwehr und der Polizei, die mit Lautsprechern ausgestattet sind, eine Warnung der Bevölkerung vorzunehmen“, so teilt die Feuerwehr mit.

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