Ein großer Wunsch der aktiven Sportler im Kraftsportverein Vöhrenbach (KSV) ist eine Aufwertung und Verbesserung im Kraftraum des Vereins. Zum einen müsste der Raum saniert werden, zum anderen hoffen vor allem die jungen Sportler des Vereins, sich noch besser auf Liga-Wettkämpfe vorbereiten zu können.

Kraftraum sanierungsbedürftig

Für die neue Saison ist der Aufstieg in die Landesliga angestrebt, was den Sportlern natürlich auch beim Training viel abverlangt. Im Bereich der Vöhrenbacher Sporthalle hat der KSV schon seit Jahren einen eigenen Kraftraum, in dem die erfolgreichen Ringer sich auf Training und Wettkampf vorbereiten können.

Der Kraftraum ist allerdings mittlerweile sanierungsbedürftig. Nicht zuletzt gibt es Schäden durch Feuchtigkeit, die von oben eindringt, wo sich der Schulhof der Josef-Hebting-Schule befindet.

Noch wichtiger ist den jungen Sportlern aber eine Ausweitung der Trainingsmöglichkeiten. Angeregt wurde diese Verbesserung durch Lorenzo Voppichler, seit acht Jahren aktiver Ringer im Verein und auch Mitglied der Vorstandschaft. Er setzt alles daran, dass das Projekt realisiert werden kann, das allerdings mit seinen Kosten von rund 3000 Euro nur schwer im regulären Vereinshaushalt finanziert werden kann.

Neue Trainingsmöglichkeit schaffen

Wesentliches Ziel, von dem man hofft, es mit dem Preisgeld aus dem Wettbewerb realisieren zu können, ist die Einrichtung einer Crossfit-Area. Damit will man die vorhandenen Einrichtungen wie das Rudergerät, die Trainingsbank für das Krafttraining, Hanteln oder Gewichte deutlich ergänzen. Die zusätzlichen Einrichtungen sollen weitere Trainingsmöglichkeiten eröffnen. Vor allem könnten die Sportler hier ein Cross-Training absolvieren.

Mit kurzen Übungen für 30 Sekunden, gefolgt von entsprechenden Ruhepausen, werden hier für die Dauer einer Stunde die verschiedensten Trainingseinheiten bewältigt. Dies bringt die für den Ringkampf wichtigen Fähigkeiten wie Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination. Ein solches Crosstraining wäre damit die ideale Ergänzung für das eigentliche Ringer-Training auf der Matte.

So funktioniert der Vereinswettbewerb

Um dies zu erreichen, müssten noch verschiedene Einheiten angeschafft werden, wie ein Hometrainer, ein Laufband, spezielle Gewichte und neue Hantelstangen. Mit der kalkulierten Summe von 3000 Euro hofft man, das erreichen zu können. Dabei würden von einem solch deutlich erweiterten Trainingsangebot im Kraftraum nicht nur die aktiven Ringer profitieren. Auch andere Vereinsmitglieder, die aktuell nicht mehr am Wettkampf teilnehmen, könnten sich hier ganz gezielt weiter fit halten.

Diese Vereine kämpfen im großen Vereinswettbewerb um den Sieg