Eine Plattform für sportliche Begegnungen bietet der FC Pfaffenweiler. Ein neu geschaffenes, multifunktionales Beachfeld soll nun neben gemeinschaftlicher Interaktion auch wieder Spaß an gemeinsamer Bewegung bringen.

Vielseitig nutzbares Spielfeld

„Wir wollen das Vereinsleben und ein gesundes Miteinander wieder stärken“, erklärt Tobias Hummler. Er ist verantwortlich für das Projekt „Neu- und Umbau Sportanlage Gierhalde“.

Im Jahr 2019 plante der Verein den in die Jahre gekommenen Hartplatz in einen modernen Kunstrasen umzuwandeln. Die angrenzende Fläche zum Tennisclub blieb bis dato ungenutzt. So entstand die Idee, darauf ein multifunktionales Beachfeld zu errichten.

Was ursprünglich als reines Soccerfeld geplant war, wurde zum vielseitig nutzbaren Spielfeld erweitert. Es ist nicht nur geeignet, um Volleyball, Fußball oder Handball zu spielen.

Das Feld ist so angelegt, dass es als eine große Spielfläche genutzt werden kann oder aber in zwei kleinere Spielfelder eingeteilt wird. Der anspruchsvolle Untergrund bietet einige Vorzüge für ein ausgewogenes Fitnessprogramm.

So werden Partien der Tiefenmuskulatur des Körpers gestärkt, der Gleichgewichtssinn gefördert und die Koordination verbessert. Und auch die Kondition wird durch die anstrengende Bewegung in dem für internationale Wettkämpfe zugelassenen DVV1-Sand aufgebaut.

Ein Ort für Begegnungen

Eine weitere wichtige Idee hinter dieser Sache war, nicht nur das Vereinsleben, sondern vor allem das Gemeinschaftsleben im Ort zu aktivieren und eine Plattform für freundschaftliche und sportliche Begegnungen zu schaffen.

Frei nach dem Motto „Mens sana in corpore sano“ (in einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist) will man den Freiluftsport fördern und zu ausgewogener Bewegung animieren.

Hierzu wurden schon Kooperationsgespräche mit der ortsansässigen Schule und dem Gymnasium am Romäusring geführt, die die neue Sportstätte nutzen können. Auch von ortsfremden Gruppen kann der Platz gebucht werden.

150 Helfer im Einsatz

Bei der Finanzierung des Vorhabens wurde intensiv geplant und gerechnet. Ein großer Anteil konnte über Zuschüsse und Spenden abgedeckt werden. Besonders stolz ist man, dass eine Vielzahl helfender Hände bei dem Mammutprojekt angepackt hat, sodass einiges durch Eigenleistung erbracht werden konnte.

So funktioniert der Vereinswettbewerb

Rund 150 Helfer, darunter Aktive, Jugendspieler, Eltern und Freunde, führten das Werk innerhalb eines guten Jahres zur Vollendung. Sollte der Verein beim Wettbewerb erfolgreich sein, so will der FC Pfaffenweiler auch noch die Außenanlage des neuen Platzes vollenden.

Diese Vereine kämpfen im großen Vereinswettbewerb um den Sieg.