Seit dem 31. Juli gibt es die Fieberambulanz in der Tennishalle in VS-Schwenningen nicht mehr. Darüber hatte der SÜDKURIER kürzlich berichtet. Stattdessen sollen Covid-19-Patienten künftig in sogenannten Corona-Schwerpunktpraxen (CSP) behandelt werden.

CSP sind laut Kai Sonntag von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) normale Haus- oder Kinderarztpraxen, die eine eigene Infektsprechstunde anbieten. Sie werden besonders mit Schutzmaterial ausgestattet und nehmen auch Abstriche vor.

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Von solchen Praxen gibt es im Schwarzwald-Baar-Kreis fünf – in Villingen, in Schwenningen, in Donaueschingen und in St. Georgen, wie Sonntag mitteilt. Die St. Georgener Schwerpunktpraxis befindet sich in den Räumlichkeiten der ehemaligen Frauenarztpraxis in der Gerwigstraße. Sechs Ärzte haben sich dort zusammengetan und werden jeweils einen Tag unter der Woche für zwei bis drei Stunden für Corona-Tests zur Verfügung stehen.

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Wo sich die anderen Schwerpunktpraxen genau befinden, wollte die KV dagegen nicht verraten. „Wir möchten erreichen, dass Patienten mit Infektionserkrankungen nicht direkt in eine CSP gehen“, sagt Sonntag. Nach wie vor ist der Hausarzt erster Ansprechpartner für Patienten. Dieser vermittelt, wenn es notwendig ist, dann weiter. Patienten ohne Anmeldung und ohne Termin werden in den Schwerpunktpraxen nicht angenommen.

 

 

 

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