Laut einer Pressemitteilung erhielt das Gesundheitsamt am Mittwoch, 23. September, die Meldung eines klinischen Verdachtsfalles bei einem Schüler der Josef-Hebting-Schule in Vöhrenbach. Wegen zunächst fehlender Hinweise auf andere Erkrankungen und Ansteckungsquellen des Schülers sowie einer negativen Nachtestung sei eine für Freitag geplante Umgebungsuntersuchung an der Schule abgesagt worden, berichtet das Landratsamt.

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Am Freitag änderte sich die Situation dann aber schlagartig: Nachmittags erhielt das Gesundheitsamt die Meldung einer asymptomatischen Erkrankung bei einer Schülerin der Lucian-Reich-Schule in Hüfingen. „Da beide Kinder am Samstag, 19. September, miteinander gespielt hatten, war das Kind in die Umgebungsuntersuchung aufgenommen worden. Aufgrund der Ergebnisse stellt das Gesundheitsamt fest, dass bei dem Kind aus Hüfingen ein labordiagnostisch bestätigter Fall einer Corona-Infektion vorliegt“, heißt es in der Pressemitteilung. Beim Kind aus Vöhrenbach liege ein epidemiologisch und klinisch bestätigter Fall vor. In diesem Fall geht das Gesundheitsamt ebenfalls von einem Ansteckungsrisiko aus.

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In beiden Fällen stehen daher Abstriche der Klassenstufen und der Lehrer an, gefolgt von einer 14-tägigen Quarantäne nach dem letzten Kontakt zu den Kindern. Die Maßnahmen erstrecken sich laut der Pressemitteilung auf die Klasse beziehungsweise Klassenstufe und die unterrichteten Lehrer. Die Kontaktpersonen seien dem Gesundheitsamt vonseiten beider Schulen gemeldet worden. In der Lucian-Reich-Schule in Hüfingen sind etwa 100 Abstriche veranlasst, an der Josef-Hebting-Schule in Vöhrenbach etwa 40 Abstriche.

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