Der 32-jährige CDU-Gemeinderat informierte über die Bewerbung in einer Pressemitteilung. Christian Abert ist seit knapp drei Jahren als Standortleiter bei einem internationalen Gebäudetechnikunternehmen angestellt. Durch seine Tätigkeit in allen Gewerken der technischen Gebäudeausrüstung mit sämtlicher Infrastruktur, bringe er das notwendige Rüstzeug mit, um die Gemeinde vor allem im Bereich der Bauleitplanung und Modernisierung voranzubringen.

Neun Jahre Offizier

Zuvor war er neun Jahre als Offizier bei der Bundeswehr tätig, wo er zuletzt als Stabsabteilungsleiter mehrere Jahre in der Verwaltung eingesetzt war. Parallel zum Beruf absolvierte er ein Studium im Bereich der Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Wirtschaftskommunikation.

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Durch seinen Dienst in Stetten am kalten Markt kenne er zudem die Region Heuberg sehr gut und schätze in der 1260-Einwohner-Gemeinde Kolbingen vor allem das hohe politische Engagement der Bürgerinnen und Bürger, sowie das aktive Vereinsleben.

Christian Abert wurde 1988 geboren und wohnt seit seiner Geburt in Immendingen. Unterbrochen wurde dies nur kurz während seiner Zeit als Offizier bei der Bundeswehr. Seine Frau Carolin stammt aus Leipzig und zog vor zwölf Jahren in den Landkreis. Gemeinsam haben sie zwei Kinder, Emil (fünf Jahre) und Ida (zwei Jahre).

Mit kommunalpolitischer Erfahrung

Kommunalpolitische Erfahrungen sammelte er bereits als Ortsvorsitzender des CDU-Ortsverbandes und als Gemeinderat in Immendingen. „Daher kenne ich die Notwendigkeiten und Herausforderungen einer ländlichen Kommune sehr gut“, sagt er. Zusätzlich besuchte er Veranstaltungen und Kurse der Konrad-Adenauer-Stiftung, um sich im Bereich der öffentlichen Finanzen, der Bauleitplanung und der Gemeindeordnung fit zu machen.

Ein unabhängiger Kandidat

Obwohl Mitglied der CDU, tritt Abert als unabhängiger Kandidat an, da er immer der Überzeugung war, dass die verschiedenen parteipolitischen Ansichten auf kommunaler Ebene eher eine geringere Rolle spielen, vor allem in einer kleineren Gemeinde wie Kolbingen.

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Abert hofft, dass es trotz der Einschränkungen durch die Corona-Verordnungen zu persönlichen Treffen vor Ort kommen kann, da er den direkten Kontakt für einen Wahlkampf unerlässlich findet. Daher wird er versuchen nach Beendigung der Auflagen am 14. Februar direkt mit den Bürgern in Kontakt zu treten.

Der zweite Bewerber

Der Immendinger ist der zweite Bewerber, der in Kolbingen seinen Hut in den Ring wirft. Vor ein paar Tagen hat bereits die Dauerkandidatin Fridi Miller aus Sindelfingen ihre Kandidatur bekannt gegeben.