Endspurt für die Sanierung der Schaffhauser Straße: Am Freitag und Samstag wurde final asphaltiert, und wenn die Witterung in den kommenden Tagen keinen Strich durch die Rechnung macht, soll nach Auskunft von Hüfingens Bauamtsleiterin Petra Schmidtmann-Deniz die Durchfahrt auf der wichtigen Verkehrsader voraussichtlich ab der zweiten Dezemberwoche wieder möglich sein.

Asphaltierung Schaffhauser Straße in Hüfingen: Handarbeit ist überall dort angesagt, wo keine großen Flächen sondern etwa Schachtdeckel mit Bitumenmasse ummantelt werden müßen.
Asphaltierung Schaffhauser Straße in Hüfingen: Handarbeit ist überall dort angesagt, wo keine großen Flächen sondern etwa Schachtdeckel mit Bitumenmasse ummantelt werden müßen. | Bild: Roland Sigwart

Bitterkalt ist es am frühen Samstagmorgen – das Thermometer zeigt mit minus ein Grad Frost an! Auf der Schaffhauser Straße wird dennoch eifrig gearbeitet. „Viel kälter dürfte es nicht sein, die Temperaturen sind gerade so an der Grenze, um noch asphaltieren zu können“, erklärt Bauleiter Christian Jahnel, der an der großen Asphaltiermaschine, dem sogenannten „Festiger“, steht und ganz genau darauf achtet, dass der 170 Grad heiße Asphalt zentimetergenau bis zur Bordsteinkante ausgebracht wird.

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Es ist ein gewaltiger Maschinenpark, der von der Hüfinger Baufirma Behringer aufgefahren wird, um die Schaffhauser Straße asphaltieren zu können. Insgesamt ist der Bautrupp acht Mann stark. Jeder der Beteiligten kennt seine Handgriffe aus dem Effeff, wie Zahnräder greifen die einzelnen Arbeitsschritte der beteiligten Arbeiter ineinander.

Asphaltierung Schaffhauser Straße in Hüfingen: Wenn Daniel Müller mit seiner 13 Tonnen schweren Walze den frisch aufgebrachten Asphalt rüttelt und verdichtet, vibriert der Boden im weiten Umkreis.
Asphaltierung Schaffhauser Straße in Hüfingen: Wenn Daniel Müller mit seiner 13 Tonnen schweren Walze den frisch aufgebrachten Asphalt rüttelt und verdichtet, vibriert der Boden im weiten Umkreis. | Bild: Roland Sigwart

Die große Asphaltiermaschine wird in gleichmäßig langsamem Zeitlupentempo Zentimeter für Zentimeter von Tobias Dietsche die Straße entlang manövriert. „Im Schlepptau“ immer ein großer, gekippter LKW, der genau so langsam, wie die heißen Bitumenschicht auf die Straße aufgebracht wird, Asphalt in die Maschine nachschüttet.

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Volker Bahr, Anwohner der Hüfinger Großbaustelle, ist an diesem Morgen fast aus dem Bett gefallen. Wenn die 13 Tonnen schwere Walze rüttelnd auf der Straße hin- und her fährt, vibriert der Boden deutlich spürbar im weiten Umkreis. „Wir sind sehr froh, dass die Umbauarbeiten dem Ende entgegengehen. Das Ergebnis ist gut und die Bauarbeiten gehen mit einer Punktlandung zu Ende – aber während der Bauphase hatten wir insbesondere mit dem Staub Probleme“, resümiert Bahr.

Asphaltierung Schaffhauser Straße in Hüfingen: Bauleiter Christian Jahnel (links) und Tobias Dietsche sind für die große Asphaltiermaschine verantwortlich, die Zentimeter für Zentimeter die heiße Bitumenmischung auf die Schaffhauser Straße ausbringt.
Asphaltierung Schaffhauser Straße in Hüfingen: Bauleiter Christian Jahnel (links) und Tobias Dietsche sind für die große Asphaltiermaschine verantwortlich, die Zentimeter für Zentimeter die heiße Bitumenmischung auf die Schaffhauser Straße ausbringt. | Bild: Roland Sigwart

Bis Donnerstag liefen die Vorbereitungsarbeiten, die mit der Straßenreinigung und dem Aufbringen eines „Klebers“ endeten. Am Freitag rückte dann die große Asphaltiermaschine an, um die erste grobe Bitumenbinderschicht mit sechs Zentimetern Stärke aufzubringen. Am Samstagmorgen folgte dann die zweite, vier Zentimeter starke Feinasphaltschicht. Insgesamt sind es über 450 Tonnen Bitumenmischung, die auf die Schaffhauser Straße verteilt wurden.

Fahrbahn auf 6,75 Meter verengt

Hauptmerkmal der erneuerten Schaffhauser Straße ist eine Verengung der Fahrbahn auf 6,75 Meter. Der nördliche Gehweg wurde zu einem kombinierten Geh- und Radweg mit mindestens drei Metern Breite umfunktioniert. Im Bereich der Friedhofstraße wurde beidseitig eine barrierefreie Bushaltestelle mit Wartehäuschen geschaffen, außerdem ist die Straßenbeleuchtung neu. Nicht zuletzt sind sämtliche Versorgungsleitungen wie Wasser, Gas, Strom und Breitband neu organisiert und verlegt worden.

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