Eine Seniorin aus Donaueschingen hat sich jüngst mit einem Enkeltrick nicht überlisten lassen. Wie die Polizei schildert, ist eine 81-Jährige am Montag, 18. Januar, gegen 13 Uhr von einer unbekannten Frau angerufen worden; diese habe sich als Nichte der 81-Jährigen ausgegeben.

Mit der bekannten Masche versuchte die Betrügerin, die Seniorin in ein Gespräch zu verwickeln, um sich letztlich finanziell zu bereichern, so die Polizei. Demnach ging die 81-Jährige jedoch nicht auf das Gespräch ein, sondern wandte sich an ihren Sohn; er wiederum rief dann die tatsächlich existierende Nichte an und löste die Situation somit auf. „Dem umsichtigen Verhalten der Angerufenen ist es zu verdanken, dass es nicht zu einem Vermögensschaden kam“, lautete das Fazit der Polizei.

Nicht zum ersten Mal versuchten Betrüger, Geld von Donaueschingern zu ergaunern. Über ähnliche Vorfälle wird in Villingen-Schwenningen sowie im Raum Konstanz berichtet. Erst am Dienstag, 12. Januar, hat laut Einschätzung der Polizei vermutlich der gleiche Unbekannte versucht, zwei Frauen Geld durch eine Betrugsmasche abzuluchsen. Ein Mann habe gegen 22 Uhr bei einer 63-Jährigen angerufen und sich als Mitarbeiter des Landratsamts Stuttgart und der Kriminalpolizei Stuttgart ausgegeben. Als ihm die Frau ihre Zweifel am Wahrheitsgehalt des Gesprächs aufgezeigt habe, habe der Anrufer aufgelegt.

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Eine 90-Jährige erhielt den Polizeiangaben zufolge gegen 22.30 Uhr einen inhaltlich gleichen Anruf. „Auch sie reagierte überlegt und wollte vom Anrufer die Telefonnummer für einen Rückruf erfragen, worauf der das Gespräch beendete“, berichtete die Behörde. Weil beide Angerufenen den Betrugsversuch durchschaut hatten, ist ihnen kein Schaden entstanden.