Zwei verdiente Ortschaftsräte wurden in der letzten Ortschaftsratssitzung in Waldhausen verabschiedet. Martina Losch stellte sich nach fünf Jahren nicht mehr zur Wahl. Sie war die erste Frau überhaupt im Waldhausener Ortschaftsrat außerdem wurde sie auch in den Gemeinderat gewählt. Ortsvorsteher Horts Kritzer bedankte sich für die konstruktive Zusammenarbeit. „Wir waren nicht immer einer Meinung, aber haben gut zusammen gearbeitet“, so Kritzer. Martina Losch fand die Zeit sehr interessant und sie hat in ihrer Amtszeit viele Erfahrungen gemacht und dazu gelernt. Sie bedankte sich für die Unterstützung.

Walter Rosenstiel war über 15 Jahren ein Wegbegleiter für Horst Kritzer, der zur gleichen Zeit Ortsvorsteher wurde. Zahlreiche Projekte wurden realisiert. Die erste gemeinsame Arbeit war das Pflastern des Hinterhofs des Bürgerhauses.

Viele Projekte realisiert

Mit viel Eigenleistung wurde der Kinderspielplatz gebaut, zwei Buswartehäuschen realisiert. Die Neugestaltung rund ums Kirchle fiel ebenso in seine Amtszeit. Von Anfang an dabei war Walter Rosenstiel bei der Schaffung eines weiteren Neubaugebiets. Die Anfänge gehen zurück ins Jahr 2006, jetzt werden Ende des Monats die Bagger rollen.

Martina Losch ist nach fünf Jahren und Walter Rosenstiel nach 15 Jahren aus dem Ortschaftsrat Waldhausen ausgeschieden.
Martina Losch ist nach fünf Jahren und Walter Rosenstiel nach fünfzehn Jahren aus dem Ortschaftsrat Waldhausen ausgeschieden. Bild Christina Rademacher

Bürgermeister Micha Bächle schloss sich den Dankesworten an und übernahm dann die Sitzung. Nachdem die scheidenden Räte ihre Plätze geräumt hatten, nahmen Thomas Kern und Cornelia Köb diese ein. Gemeinsam mit den wiedergewählten Ortschaftsräten Thomas Scherzinger, Horst Kritzer, Andreas Fürderer und Markus Fischer wurden sie von Bürgermeister Micha Bächle vereidigt.

Die erste Amtshandlung war für die neuen Ortschaftsräte der Wahlvorschlag für den Ortsvorsteher und seinen Vertreter. Einstimmig wurde Horst Kritzer zum Ortsvorsteher gewählt, Thomas Scherzinger wird sein Stellvertreter. Dieser Wahlvorschlag geht am 18. Juli in den Gemeinderat, wo die endgültige Entscheidung fällt. eine Bestätigung der Wahl gilt dabei in der Regel als reine Formsache.