Im Raum Blumberg sind seit Sonntag 161 weitere Menschen gegen das Corona-Virus geimpft. Den Impfstoff erhielten sie in der Sozialstation durch ein mobiles Impfteam. Dieses wurde durch den Blumberger Arzt Norbert Szymanski sowie von dessen Frau und Tochter unterstützt. Szymanski hatte der Sozialstation auch schon bei der Planung der Impfaktion geholfen.

Die Blumberger Sozialstation hatte die Impfaktion durch ein mobiles Team gut organisiert. Links auf dem Bild Sarah Fritz von der Sozialstation mit DRK-Mitarbeiterin.
Die Blumberger Sozialstation hatte die Impfaktion durch ein mobiles Team gut organisiert. Links auf dem Bild Sarah Fritz von der Sozialstation mit DRK-Mitarbeiterin. | Bild: Lena-Marie Baschnagel

Unter den Impfwilligen waren 30 Senioren aus der Tagespflege, acht Mitarbeiter der Sozialstation sowie über 80-Jährige, die ambulant versorgt werden sowie deren engste Angehörige. 16 Freiwillige des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Impfärzte und medizinische Fachangestellte kamen dafür aus dem Impfzentrum Offenburg nach Blumberg. Diana Stephan, Leiterin des Impfteams, sieht ihre freiwillige Arbeit als Bestätigung, etwas Gutes zu tun, was für die Zukunft von großer Bedeutung sei. „Ich bin sehr glücklich darüber, ein Teil dieses Ganzen zu sein“, so Stephan.

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Die Impfdosen und das Personal werden vom Bund finanziert. 20 Mitarbeiter verpflegten und versorgten die Geimpften. Für Senioren ohne Fahrmöglichkeit bot die Sozialstation zusätzlich einen Fahrdienst an. Damit zeitlich alles passte und es nicht zu unnötigen Begegnungen kam, wurde vor dem Gebäude eine Einbahnstraße eingerichtet. Auch im Gebäude herrschte die Einbahnregelung. Die nötigen Formulare hatten die Impfwilligen bereits zuhause ausgefüllt.

Die Impfaktion in der Blumberger Sozialstation wird akribisch organisiert. Bild: Lena-Marie Baschnagel
Die Impfaktion in der Blumberger Sozialstation wird akribisch organisiert. | Bild: Lena-Marie Baschnagel

Auch Hermann Hinzler und Helene Tuleweit kamen am Sonntag zum Impfen in die Sozialstation. Sie seien sofort entschlossen gewesen, das Angebot wahrzunehmen. Sie hätten gar nicht lange überlegen müssen, sagen sie. Hinzler sei sehr zufrieden. Er fühle sich nun sicher, denn er wolle noch lange leben. Vor dem kleinen Pieks habe er keine Angst. Markus Leichenauer, Geschäftsführer der Sozialstation, war mit der Aktion zufrieden. Es sei alles reibungslos verlaufen. „Ich freue mich, dass wir die Aktion überhaupt ausführen dürfen und, dass wir auch über die Senioren der Tagespflege hinaus impfen dürfen“, erklärte Leichenauer.