Für die Pfarrgemeinderatswahl in Blumberg steht das vorläufige Endergebnis fest. Für die jeweils zwei vorgesehenen Sitze der acht Pfarreien wurden folgende Kandidatinnen und Kandidaten gewählt: Achdorf Simon Bäurer, Gertrud Greitmann; Blumberg Ekkehard Faller, der zweite Platz bleibt unbesetzt; Epfenhofen Patrick Kaupp, dort bleibt der zweite Sitz ebenfalls unbesetzt; Fützen Ursula Arlt, Doris Zolg; Hondingen Bernhard Fetscher, Karin Schwenk; Kommingen Anneliese Scheu, Bernhard Rösch; Riedböhringen Birgit Greif, Janina Weinmann; Riedöschingen Bertram Sutter, Kornelia Bader. Das Gremium des Pfarrgemeinderats war vor der Wahl von bisher 24 auf 16 verkleinert worden, davon sind nach der Wahl 14 Sitze besetzt. Unter den Gewählten ist auch der bisherige Pfarrgemeinderatsvorsitzende Ekkehard Faller.

Erstmals online-Wahl möglich

Bei dieser Wahl konnten die 3920 wahlberechtigten Gemeindemitglieder ihre Stimme erstmals nicht persönlich in einem Wahllokal mit Wahlurne einwerfen, die Abstimmung erfolgte ausschließlich durch die Briefwahl und erstmals auch online. Mit dem Ablauf zeigte sich Pfarrer Karlheinz Brandl zufrieden: „Die Wahlbeteiligung mit fast 15 Prozent war gut, wir hatten im Vorfeld gesagt, jedes Ergebnis mit mehr als zehn Prozent ist gut.“

Das könnte Sie auch interessieren

Der sechsköpfige Wahlvorstand der Seelsorgeeinheit Blumberg meisterte am Sonntag einen Kraftakt. Bei der letzten Wahl wurden die acht Wahlbezirke jeweils vor Ort von einem eigenen Wahlvorstand einzeln ausgewählt, was deutlich schneller ging. Dieses Mal musste ein Team mit weniger Leuten alle acht Wahlbezirke auszählen. Mehr als drei Stunden lang war das Team beim Auszählen im Einsatz. In vier der acht Pfarreien konnten die Wahlberechtigten Namen notieren: In Achdorf, wo mit einer offenen Liste ohne Namen gewählt wurde, in Blumberg und Epfenhofen, wo für die beiden Plätze jeweils nur Kandidat auf der Liste stand sowie in Kommingen, wo niemand offiziell kandidiert hatte. Gefragt werden, ob jemand, dessen Namen auf der Liste notiert wurde, die Wahl auch annehme, konnten aber nur Personen, deren Namen auf mindestens elf Stimmzetteln standen.

Das könnte Sie auch interessieren

Pfarrer Brandl rief alle Kandidatinnen und Kandidaten sowie alle, deren Name auf einer Liste notiert wurde, an und dankte ihnen grundsätzlich für ihre Bereitschaft. Manche hätten abgesagt, aber alle hätten ihm versichert, sie würden gerne in der Seelsorgeeinheit mitarbeiten.

So geht es weiter

Zunächst wird das bisherige Wahlergebnis veröffentlicht, dann folgt die Einspruchsfrist, danach wird Erzbischof Stephan Burger das amtliche Endergebnis verkünden, sagte Pfarrer Brandl. Wann sich der neue Pfarrgemeinderat konstituieren kann, stehe noch nicht fest. Pfarrer Brandl geht davon aus, dass dies erst nach dem 15. Juni erfolgen könne, so lange gelte ja das eingeschränkte Versammlungsverbot von maximal fünf Personen. Brandl rechnet damit, dass der Erzbischof danach dann mitteile, dass binnen vier Wochen die konstituierende Versammlung stattfinden müsse. Brandl hofft, dass die konstituierende Sitzung noch vor den Sommerferien erfolgen kann. Dann müsse schnellstmöglich auch der neue Stiftungsrat, der für die Finanzen der Seelsorgeeinheit zuständig ist, gebildet werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Bis der neue Pfarrgemeinderat sich konstituiert, entscheidet noch das alte Gremium, die Seelsorgeeinheit sei nach wie vor entscheidungsfähig, so Pfarrer Brandl.

Jetzt wieder verfügbar: die Digitale Zeitung mit dem neuen iPad und 0 €* Zuzahlung

*SÜDKURIER Digital inkl. Digitaler Zeitung und unbegrenztem Zugang zu allen Inhalten und Services auf SÜDKURIER Online für 34,99 €/Monat und ein iPad 10,2“ (32 GB, WiFi) für 0 €. Mindestlaufzeit 24 Monate. Das Angebot ist gültig bis zum 12.07.2020 und gilt nur, solange der Vorrat reicht. Ein Angebot der SÜDKURIER GmbH, Medienhaus, Max-Stromeyer-Straße 178, 78467 Konstanz.