Blumberg – Im Blumberger Gemeinderat gab es jetzt den Wechsel. In der Stadthalle wurden im Beisein zahlreicher Besucher die ausscheidenden Stadt- und Ortschaftsräte verabschiedet sowie die Mitglieder des neuen Gemeinderats verpflichtet und die Ausschüsse besetzt. Gewählt und verpflichtet wurden die bisher sieben von den Ortschaftsräten designierten Ortsvorsteher und Stellvertreter.

Dank an die ausscheidenden Stadträte

  • Bürgermeister Markus Keller dankte den ausscheidenden Mitgliedern und erklärte, der Gemeinderat habe viele gute Entscheidungen getroffen und Blumberg weit nach vorne gebracht, er nannte die Sanierung des Panoramabads oder den Breitbandausbau, Blumberg sei „die schnellste Stadt im Schwarzwald-Baar-Kreis„, nun sollen auch alle Teilorte Glasfaser bis ins Haus erhalten. Weitere Großprojekte stünden an, allen voran der Schulcampus, aber auch Hallensanierungen.
Bürgermeister Markus Keller (von links), verabschiedet in der Stadthalle die ausscheidenden Gemeinderäte Norbert Baumann, Theodor Knöpfle, Elke Bellhäuser, Klaus-Dieter Krähmer, Stefanie Degen und Dietmar Schweigler. Bild: Roland Sigwart
Bürgermeister Markus Keller (von links), verabschiedet in der Stadthalle die ausscheidenden Gemeinderäte Norbert Baumann, Theodor Knöpfle, Elke Bellhäuser, Klaus-Dieter Krähmer, Stefanie Degen und Dietmar Schweigler. Bild: Roland Sigwart | Bild: Roland Sigwart
  • Sitze: Der Gemeinderat hätte eigentlich 29 Sitze, er hat aber nur 27 Mitglieder, davon 23 Männer und vier Frauen. Die Freie Liste hätte eigentlich elf Sitze, so viele wie die CDU, wegen der unechten Teilortswahl kann die Freie Liste aber zwei Sitze nicht besetzen, da sie in Riedböhringen und Fützen zwar beide Sitze für den Gemeinderat gewonnen hatte, dort aber mit Bodo Schreiber (Riedböhringen) und Georg Schloms (Fützen) jeweils nur einen Kandidaten hatte. Und die Stadtteilsitze können nicht mit Kandidaten aus der Kernstadt besetzt werden.
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  • Frauen: Ihr Anteil ging von fünf auf vier Frauen zurück, die aber zum ersten Mal seit der Kommunalwahl 1994 wieder auf drei Fraktionen verteilt sind: auf die CDU mit Anne Urbanke, die SPD mit Ursula Pfeiffer und Sarah Bank (neu) und die Freie Liste mit Conny Hahn (neu). In der letzten Periode hatte die CDU drei Frauen, neben Anne Urbanke auch Elke Bellhäuser, die nicht mehr gewählt wurde, und Stefanie Degen, die nicht mehr antrat.
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  • Die SPD hatte ihn der letzten Periode auch zwei Frauen: Ursula Pfeiffer und Jutta Zöllner, die nicht mehr gewählt wurde. In der Periode von 1994 bis 1999 waren sogar sechs Frauen im Gemeinderat: drei für die CDU mit Annelotte Pfaff Canisius, Gerlinde Hoffärber und Ingrid Scheyer, zwei für die SPD mit Ursula Pfeiffer und Jutta Zoellner sowie Christiana Bratkus für die Grünen.

Vier Fraktionen

  • Im Gemeinderat sind vier Fraktionen vertreten: CDU, Freie Liste, SPD und FDP sowie Hermann Zorbach
  • Die CDU hat elf Sitze, die Mitglieder der Kernstadt sind Matthias Fischer, Dieter Selig, Klaus Hettich, Anne Urbanke, Christof Rösch und Jan Schweizer, in den Teilorten Horst Fürderer, Christian Schautzgy, Matthias Lohberger, Mike Tesch und Felix Scheuch.
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  • Die Freie Liste hat neun Sitze. In der Kernstadt mit Hannes Jettkandt, Rainer Gradinger, Stefan Zürcher, Helmut Mirowsky und Sascha Engel, in den Teilorten mit Bodo Schreiber, Georg Schloms, Conny Hahn und Edgar Blessing.
  • Die SPD hat drei Sitze. Aus der Kernstadt sind es Ursula Pfeiffer und Sarah Bank, in den Teilorten ist es Luis Rocha dos Santos.

FDP hat wieder Fraktionsstärke

  • Die FDP hat drei Sitze (2014 ein Sitz): Werner Waimer, der wiedergewählt wurde, sowie Michael Zier aus der Kernstadt und Detlev Dillmann.

Zorbach-Antrag abgelehnt

  • Keine Chance hatte Einzelkämpfer Hermann Zorbach mit seinem Ansinnen, die Zahl der Ausschüsse durch eine Änderung der Hauptsatzung von zehn auf elf Sitze zu erhöhen und den elften Sitz ihm zuzugestehen, damit er auch dort ein Rederecht hätte.