Weiße Straßen überall: Einen solch heftigen Schneefall wie im Januar 2021 hatte es schon lange nicht mehr gegeben. Nachdem es bereits zuvor hin und wieder geschneit hatte, wurden Stockach und die Umlandgemeinden im Januar regelrecht unter der weißen Pracht begraben. Der Winterdienst hatte dadurch alle Hände voll zu tun. Viele Menschen nutzten den Wintereinbruch aber auch für Schlittenfahrten oder Schneespaziergänge. Die schönsten Bilder gibt es hier zu bewundern.

Bild: Löffler, Ramona

Ganz ohne Fasnacht geht es nicht: Eigentlich hatte Narrenrichter Jürgen Koterzyna angekündigt, 2021 müssten nicht nur Veranstaltungen wie die Narrengerichtsverhandlung abgesagt, sondern auch auf einen großen Narrenbaum verzichtet werden. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion kam ein solcher aber im Februar doch noch auf den Platz vor der Adler Post – per Autokran. Am Schmotzigen Dunschtig brachten Frank Eckhardt und Jürgen Stetter noch das Schild an. Der ganze Bericht ist hier zu finden.

Bild: Löffler, Ramona

Afrika-Reise in Corona-Zeiten: Die Pandemie sorgt seit ihrem Beginn für viele Einschränkungen – auch bei Tanja und Armin Vogelsang, die im Sommer 2019 mit ihrem Camper zu einer Reise durch Südeuropa und Afrika aufbrachen, zwischenzeitlich eine Zwangspause einlegen und nach Deutschland zurückkehren mussten. Im Frühjahr 2021 waren sie wieder in Afrika – und erzählten dem SÜDKURIER von ihren Erlebnissen, auch mit der afrikanischen Corona-Situation. Ein Interview gibt es hier zu finden.

Bild: privat

Corona trifft Firma: Schulen, Kindergärten, Unternehmen – von Corona blieb 2021 kaum jemand verschont. Anfang des Jahres erwischte es die Stockacher Firma Gerhard Haas GmbH & Co. KG. Bei einer Massentest-Aktion, das das Unternehmen gemeinsam mit dem Gesundheitsamt organisiert hatte, wurden dort Fälle festgestellt – erstmals im Landkreis auch mit der britischen Virus-Mutation. Kreisweit wurden 84 Corona-Infektionen durch die Aktion entdeckt. Mehr gibt es hier zu lesen.

Bild: Löffler, Ramona

Frust bei Apothekern: Corona-Tests spielten 2021 eine große Rolle – sie sollten die Infektionswellen eindämmen und ermöglichten zudem zumindest teilweise Zutritt zu Veranstaltungen. In Stockach und den Umlandgemeinden schlugen im April jedoch Apotheken, die die Tests damals durchführten, Alarm. Sie klagten über enorme Dokumentationspflichten und personellen Notstand – glaubten aber auch, dass der Aufwand sich lohnt. Den Artikel gibt es hier.

Bild: Claudia Ladwig

Änderungen bei der USG: Die Tore der USG in Stockach waren 2021 zeitweise geschlossen. Das Unternehmen hatte Insolvenz angemeldet und erst einmal geschlossen. Der damalige Geschäftsführer Stefan Trummer nannte als Grund Corona, aber auch einen Streit und blockiertes Geld. Im Juni wurde schließlich bekannt, dass die Container-Marquardt GmbH die USG gekauft hat und seither betreibt. Mehr über die Auswirkungen von Corona auf Entsorgungsunternehmen ist hier zu lesen.

Bild: Gerhard Plessing

Land unter: Die Hochwasserkatastophe des Sommers wird so schnell wohl nicht aus den Gedächtnissen verschwinden. Verwüstungen richtete das Ereignis zwar vor allem in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen an, aber auch Stockach und die Region waren betroffen. Heftiger Regen sorgte dafür, dass Flüsse und Bäche über die Ufer traten, Wasser in Sturzbächen über die Straßen floss und Keller vollliefen. Eine Übersicht über die Ereignisse gibt es hier.

Der Aach-Center-Parkplatz wurde nach heftigen Regenfällen überschwemmt.
Der Aach-Center-Parkplatz wurde nach heftigen Regenfällen überschwemmt. | Bild: Feuerwehr Stockach

Unfall mit Kleinfahrzeugen: Kaum ein Einsatz hat die Leser im Jahr 2021 so sehr beschäftigt wie ein Unfall in einer geführten Tour mit Fahrzeugen des Modells Mini-Hot-Rod. Wie die Polizei im Oktober mitteilte, waren mehrere Personen schwer verletzt worden, nachdem sich zwei Wagen überschlugen und es außerdem zu einem Auffahrunfall kam. Später sprach der Veranstalter über den Zustand der Beteiligten und warum er von der Sicherheit der Touren überzeugt ist.

Bild: Feuerwehr Stockach