Die Corona-Pandemie hat auch das Berufsschulzentrum (BSZ) Stockach und das Pestalozzi Kinder- und Jugenddorf im Stockacher Ortsteil Wahlwies erreicht. Die stellvertretende Schulleiterin des BSZ, Saskia Metzler, bestätigte auf Anfrage, dass es derzeit drei positiv auf das Virus getestete Schüler gebe. Einer dieser Fälle stehe in einem Zusammenhang mit der Hochzeit im Kreis Tuttlingen von Ende September, bei der einige Infektionen ihren Ausgang nahmen. Bei der Testaktion des Gesundheitsamtes am Samstag in Stockach sei dann ein weiterer Schüler positiv getestet worden, so Metzler. Und unabhängig davon sei nun am Mittag von Mittwoch, 15. Oktober, nun ein dritter Fall bekannt geworden. Ob es in diesem Fall ebenfalls einen Zusammenhang zu dem Anlass im Kreis Tuttlingen gab, wisse sie allerdings nicht, so Metzler.

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Drei Klassen des BSZ seien nun in Quarantäne, denn das Gesundheitsamt stufe die Mitschüler jeweils als Kontaktperson I ein. Damit seien etwa 70 der knapp 600 Schüler nun im Heimunterricht. Der laufe auch ziemlich gut, weil die Schule gut mit Lernplattformen ausgestattet sei, sagt die stellvertretende Schulleiterin. Derzeit seien außerdem drei Lehrkräfte vorsorglich zu Hause, die sich auf das Coronavirus testen lassen würden. Da ihr Kontakt zu den infizierten Schülern weniger eng war, seien sie als Kontaktperson II eingestuft. Sie dürften nach einem negativen Test­ergebnis wieder zum Unterricht in die Schule kommen, so Metzler. Die Lehrkräfte der Klasse, in dem der erste Corona-Fall aufgetreten war, seien hingegen alle negativ getestet worden.

Im Kinderdorf ist eine Wohngruppe in Quarantäne

Das Pestalozzi Kinder- und Jugenddorf Wahlwies teilt in einer Pressemeldung mit, dass auch in dieser Einrichtung ein Jugendlicher positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Dieser lebe in einer Jugendwohngruppe. Die gesamte Gruppe habe sich schon seit dem Auftreten der Symptome in Quarantäne befunden. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt würden nun die Kontaktpersonen der Kategorie I identifiziert und getestet, heißt es. Dazu würden neben der Radolfzeller Schulklasse des Erkrankten auch Mitarbeiter und Bewohner der betroffenen Wohngruppe gehören. Die Einrichtung betont allerdings, dass kein Risiko für die Kinder im Kindergarten oder der Schule des Kinderdorfs bestehe, ebenso wenig wie für Kunden an den Verkaufsstellen.

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