Die 20. Museumsnacht Hegau-Schaffhausen wird am Samstag, 18. September, stattfinden. Und das an fast 60 Kunstorten und mit rund 80 Künstlern. Elf Gemeinden, darunter vier in Deutschland (Singen, Stockach, Gaienhofen und Wangen) und sieben in der Schweiz (Schaffhausen, Stein am Rhein, Neuhausen, Thayngen, Hallau, Feuerthalen und Diessenhofen) beteiligen sich an dieser langen Nacht der Kunst und Kultur.

Ein vielfältiges Programm

Sie bieten dabei ein künstlerisch ansprechendes Programm. Kleinere Veranstaltungen, Führungen, Workshops sowie ein kulinarisches Angebot runden die grenzüberschreitende Veranstaltung ab. Das hat am Montagnachmittag Ulrich Böhni, Stadtrat in Stein am Rhein und für Kultur und Finanzen verantwortlich, im historischen Ratssaal des Steiner Rathauses bekannt gegeben.

Böhni war Gastgeber der Informationsveranstaltung über die Museumsnacht, an der für die Stadt Singen Catharina Scheufele, Leiterin des Kulturbüros, teilnahm. Oberbürgermeister Bernd Häusler habe wegen anderer Termine nicht nach Stein am Rhein kommen können.

Die Schaffhauser Delegation bestand neben Ulrich Böhni aus Regierungsrat Patrick Strasser und dem Schaffhauser Stadtrat und Kulturreferenten Raphaël Rohner.

Das erwartet Besucher in Singen

In Singen erwartet die Besucher ein facettenreiches Programm. Es gebe nicht nur Bilder an der Wand zu sehen, sondern einiges mehr, sagte Cataharina Scheufele. Eröffnet wird die Museumsnacht in Singen am Samstag, 18. September, um 17 Uhr mit einem Konzert des Blasorchesters Hontes Brass auf dem Rathausplatz. Dort werden laut Programm auch Oldtimer-Fahrzeuge präsentiert.

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Im Stadtgarten gibt es eine Führung mit einer Lesung zur Ausstellung Singener Alltag unter französischer Flagge. Lesungen gibt es auch in den Städtischen Bibliotheken. In der Bücherei liest Chris Inken Soppa aus Der große Muntprat. Im Schlossgarten wird eine Kunst-Licht-Klang-Schau mit dem Singener Künstler Antonio Zecca stattfinden. Außerdem gibt es auch viele Bilder an Wänden zu bestaunen.

Um nur ein paar wenige Hinweise zu geben: Singener Maler stellen im Rathaus aus, das Kunstmuseum und die Hegau-Bodensee-Galerie in der Ekkehardstraße zeigen Malerei. Im Maggi-Tunnel, der farbigsten Unterführung Deutschlands, stellt Malerin Birgit Brandys aus Stockach 18 Porträts aus.

Was in diesem Jahr alles neu ist

Für die diesjährige Museumsnacht hat es einige Neuerungen gegeben. Der Eintritt zur Museumsnacht Hegau-Schaffhausen ist ab diesem Jahr kostenlos. Alle Kunstorte können während der Veranstaltung von 17 bis 24 Uhr gratis besucht werden.

Ausgenommen davon ist in Singen einzig das Museum MAC 2. Den Grund für diese Entscheidung erklärt Kulturreferent Raphaël Rohner: Der kulturvermittelnde Aspekt soll bei der Museumsnacht in den Vordergrund gestellt werden. Außerdem solle der Abend einem größeren und auch jungem Publikum zugänglich sein.

Nicht mehr gilt allerdings, dass Besucher die öffentlichen Verkehrsmittel umsonst benutzen können, darauf wies Regierungsrat Patrick Strasser hin.

Nadine Frei (links) ist Präsidentin und Alexandra Lampater Geschäftsführerin des in diesem Jahr neu gegründeten Vereins Museumsnacht Hegau-Schaffhausen.
Nadine Frei (links) ist Präsidentin und Alexandra Lampater Geschäftsführerin des in diesem Jahr neu gegründeten Vereins Museumsnacht Hegau-Schaffhausen.

Catharina Scheufele machte darauf aufmerksam, dass zur Durchführung der Veranstaltungen die Schutzbestimmungen der einzelnen Länder angewandt werden müssen. Konkret bedeutet das: Es gilt die 3G-Regel.

Diese besagt, dass Besucher geimpft, genesen oder getestet sein müssen. Wer es wünscht, erhalte beim ersten Besucher eines Kunstortes einen Ausweisbändel, der nachweist, dass eines der drei Gs zutrifft. Und somit sei an allen anderen Orten Zugang gewährt. Rohner dazu: „Die Gesundheit der Veranstalter und der Besucher hat erste Priorität.“

Weitergehende Informationen zur Museumsnacht sind in einer Broschüre nachzulesen, die an allen Kunstorten gratis bezogen werden kann und im Internet unter: www.museumsnacht-hegau-schaffhausen.com