Die Webcam auf dem Hohentwiel ist wieder in Betrieb. Das teilte die Stadtverwaltung Singen in einer Presseinformation mit. Seit Kurzem können Internetnutzer über die städtische Homepage www.singen.de/webcam endlich wieder einen einzigartigen Blick vom Singener Hausberg auf die Stadt, den Hegau, den Bodensee und die Alpen erhaschen. „24 Stunden, sieben Tage die Woche können Live-Bilder und ein Video-Stream in bester Bildqualität angesehen werden“, heißt es dazu in der Mitteilung der Stadt.

Nach Blitzschlag kamen keine Bilder mehr

Ein Blitzschlag im Sommer hatte die Webcam auf dem Hohentwiel außer Gefecht gesetzt. Seitdem gab es vom Hontes keine aktuellen Bilder zu sehen. Ein Umstand, der Angelika Berner-Assfalg (CDU) jüngst im Gemeinderat nach dem Sachstand fragen ließen: „Seit Monaten gibt es dort keine Bilder“, sagte sie.

Stefan Mohr, Pressesprecher der Stadt Singen, entgegnete ihr, dass die Ersatzkamera eigentlich schon lange hätte aufgestellt werden sollen, es aber bei der Einrichtung ebenfalls ein technisches Problem gegeben habe. „Wir mussten sie zurückschicken und sie wird nun nochmals ausgetauscht“, so Mohr. Er hoffe, dass die neue Webcam zeitnah installiert werde.

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Dies ist nun in der Zwischenzeit geschehen: Laut städtischer Pressestelle konnte die Webcam nach einer zeitraubenden Fehlersuche und terminlichen Engpässen bei der beauftragten Firma Kletterer am Freitag am ehemaligen Kirchturm der Festungsruine Hohentwiel wieder befestigen werden. „Damit der Blick auf die gesamte Singener Nordstadt möglich ist, wurde der Kamerakopf bei der erneuten Installation etwas gedreht und der Bildausschnitt damit verändert. Damit stehen kurzfristig zusätzliche Informationen zu den Hotspots der Stadt nicht zur Verfügung, da sie neu eingepflegt werden müssen“, teilt die Stadtverwaltung mit.

Wiederholungsgefahr soll minimiert werden

Um das Risiko eines Ausfalls aufgrund eines Blitzschlages zukünftig zu minimieren, seien laut Stadtverwaltung zusätzliche kleine Blitzschutzsysteme im Schaltschrank verbaut worden. „Der Kamerakopf an sich ist bereits mit einem Blitzschutz ausgestattet, der bereits sehr gut funktioniert hat“, heißt es dazu.

Das Risiko eines Ausfalls nach einem Blitzschlag vollständig auszuräumen, sei nach Rücksprache mit dem Blitzschutzverantwortlichen von Vermögen und Bau Baden-Württemberg nicht möglich.