„Ein Kommunikationsproblem hat dazu geführt, dass der Zugang zu den Toiletten in den Talwiesenhallen geschlossen war“, erklärt Ralf Baumert, Bürgermeister von Rielasingen-Worblingen. Der Vereinspräsident des 1. FC Rielasingen-Arlen, Peter Dreide, hatte in einem SÜDKURIER-Artikel vom Montag scharf kritisiert, dass beim Fußball-Lokalderby zwischen dem 1. FC Rielasingen-Arlen und dem FC Radolfzell auf der Talwiese bei einem Andrang von 1500 Zuschauern die Talwiesenhallen mit ihren WC-Anlagen geschlossen waren und nur Toiletten im Clubheim des 1. FC Rielasingen-Arlen zur Verfügung standen.

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„Ich habe nun mit Peter Dreide gesprochen. Seine Aussagen waren nicht produktiv auf dem gemeinsamen Weg von Verein und Gemeinde, die Infrastruktur auf dem Sportgelände Talwiese zu verbessern. Es gab offenbar ein Kommunikationsproblem zwischen dem Platzwart des 1. FC Rielasingen-Arlen und unserem Hausmeister. Wenn wir rechtzeitig angefragt werden, stehen die Toiletten für die Zuschauer auf der Talwiese zu Verfügung. Dies war bisher immer problemlos der Fall“, betont Baumert.

Gemeinde will Pläne unterstützen

Die Gemeinde Rielasingen-Worblingen unterstütze weiterhin stark die Bestrebungen des Vereins, eine Tribüne zu erstellen und sorge im Schulterschluss auch für die nötigen sanitären Anlagen und Umkleidekabinen, die auch anderen Nutzern zugute kommen sollen. Die Gemeinde gebe dafür viel Geld aus, auch der Gemeinderat stehe hinter den Plänen. Nach dem derzeitigen Stand sollen die Tribüne und die sanitären Anlagen zwischen dem Kunstrasenspielfeld und dem Rasenplatz gebaut werden. Das Kunstrasen-Spielfeld soll zum Hauptplatz werden. „Der wäre bei einem Aufstieg auch für die Oberliga tauglich“, so Baumert. Er drücke den grandios aufspielenden Kickern die Daumen für weitere Erfolge.