Gegen 11.30 Uhr ereignete sich laut Polizei Konstanz der Unfall, an dem eine 89-jährige Frau und ein 32-jähriger Mann beteiligt waren. Nach ersten Erkenntnissen habe die ältere Dame eine rote Ampel missachtet, erklärte Herbert Storz, Sprecher der Polizei, kurz nach dem Unfall auf Rückfrage.

Bild: Brumm, Benjamin

Glimpflicher Ausgang für die beiden beteiligten Personen

Sie gab bei der Polizei an, unmittelbar zuvor einen Schwächeanfall erlitten zu haben, teilt Storz in einer späteren Pressemitteilung mit. Beide Verletzten überstanden den heftigen Unfall demnach mit leichteren Verletzungen.

Der schwarze Mercedes des 32-Jährigen wurde durch den Zusammenstoß auf die Fahrzeugseite geschleudert. Der silberfarbene Mercedes der 89-Jährigen überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. An den Autos entstand ein Totalschaden, sie mussten abtransportiert werden.

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Die beiden Verletzten seien vor Ort versorgt und dann ins Krankenhaus gebracht worden. Der Mann konnte laut des Polizeiberichts bereits im Laufe des Mittwoch entlassen werden, die Frau wurde zur weiteren Beobachtung im Klinikum aufgenommen.

Verkehrsprobleme zogen sich bis zum Nachmittag hin

Die beiden Autos blockierten die Fahrbahn in Richtung Konstanz auf Höhe der Abzweigung B33/ Byk-Gulden-Straße nahe der Radarfalle für mehrere Stunden. Bis zum Nachmittag sorgte der Unfall für Verkehrsprobleme in beide Fahrtrichtungen.

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Wie ist es zum folgenreichen Unfall gekommen?

Polizeisprecher Herbert Storz erklärt die bisherigen Erkenntnisse des Unfallhergangs: Die 89-Jährige sei auf der B33 aus Richtung Reichenau-Waldsiedlung nach Konstanz unterwegs gewesen. Sie überquerte laut des Polizeiberichts die Einmündung der Westtangente in die B33 bei roter Ampel, weshalb es zum Zusammenstoß mit dem Wagen des 32-Jährigen kam. Er sei von der Westtangente aus Richtung Dettingen nach Umschalten der Ampel auf Grün aus dem Stand nach links in die B33 Richtung Konstanz eingebogen.

Die ältere Dame wurde durch die Feuerwehr Konstanz befreit, erklärt deren Pressesprecher Christopher Kutschker am Einsatzort. Zuvor prüften Rettungskräfte den Zustand der verletzten Frau. „Wir konnten diese dann schonend aus dem Auto befördern“, so Kutschker.

Auch ein Hund musste aus dem Auto befreit werden

Die zweite Person sei bereits vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte aus ihrem Fahrzeug gelangt. Ein Hund musste aus dem schwarzen Mercedes durch die Feuerwehr befreit und zur Untersuchung zu einem Tierarzt gebracht.

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Rückstaus in beide Fahrtrichtungen bis zum Nachmittag

Die B33 war stadteinwärts ab der Abzweigung Byk-Gulden-Straße gesperrt, über die auch die Umleitung des Verkehrs in Richtung Konstanz erfolgt.

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Schnell entwickelte sich dort in beide Fahrtrichtungen längere Rückstaus ins Konstanzer Industriegebiet und den Bereich Reichenau-Waldsiedlung. Der Verkehr stadtauswärts war vorerst ebenfalls von der Straßensperrung betroffen, weil diese Spur von Einsatzfahrzeugen genutzt wurde.

Da sich die Bergung der beiden Fahrzeuge sowie die Sicherung der Unfallspuren bis gegen 16 Uhr hinzog, lösten sich die Verkehrsbehinderungen, die auch die Max-Stromeyer-Straße betrafen, erst im Laufe des späteren Nachmittags auf.

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