Kinder haben das nächste Kapitel des großen Projekts der Gemeinde Hohenfels geschrieben: Aus einem Wettbewerb in den Pfingstferien ging das neue Wir-Logo für das Projekt „Wir! Für mehr Lebensqualität in Hohenfels!“ im Rahmen des Förderprogramms Quartiersimpulse hervor „Das Logo ist ein guter erster Schritt“, sagt Bürgermeister Florian Zindeler. „Es schafft eine Identifikation mit dem Projekt.“

Eine Firma aus Eigeltingen-Heudorf habe die Grundlage für das Logo grafisch umgesetzt. Es basiert auf dem Bild von Leonie Feiler, das unter 25 Bildern im Schülerwettbewerb der Korbinian-Brodmann-Grundschule, als Sieger hervorging. Um das Wort „Wir“ legen sich mehrere Hände im Kreis zusammen. Es zeige den Zusammenhalt und das Wir-Gefühl in den fünf Ortsteilen. Die Schülerin hat auf jede der fünf Hände das Wappen eines Ortsteils gemalt: Liggersdorf, Mindersdorf, Deutwang, Kalkofen und Selgetsweiler. Die Farben waren zwei Blautöne, lila, pink und türkis. Die Grafiker ließen die Wappen weg und wählten neben Blau zwei Orange- und zwei Grüntöne.

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Jeder kann im weiteren Verlauf des Projekts mitwirken. Deshalb ruft die Gemeinde auf, dass viele die Bürgerbefragung ausfüllen, an den Bürgertischen teilnimmt oder später bei der Umsetzung von Projekten, die noch entwickelt werden, helfen.

Wie es jetzt weitergeht

Und so sehen nun die nächsten Schritte aus: Das Forschungsinstitut AGP Sozialforschung setzt unter Leitung von Thomas Klie im Auftrag der Gemeinde eine Bürgerbefragung unter dem Titel „Wir! Für mehr Lebensqualität in Hohenfels!“ um. Für die Befragung werden ab Juli zeitnah alle Bürger ab 16 Jahren angeschrieben, die mit dem Hauptwohnsitz in Hohenfels gemeldet sind, so die Gemeinde. Die Teilnahme an der Befragung sei anonym.

„Durch die Bürgerbefragung möchten wir mehr Informationen zu den Lebenssituationen und Wünschen aller Generationen in Hohenfels erhalten. Ziel ist es, die Gemeinde Hohenfels mit neuen Angeboten als lebenswerte Gemeinde für alle Generationen weiterzuentwickeln“, fasst die Verwaltung zusammen.

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Ein Fokus der Befragung werde aufgrund des demografischen und sozialen Wandels auf dem Thema Alter liegen. Denn für ältere, unterstützungsbedürftige Bürger sollen die passenden Hilfs- und Unterstützungsangebote sichergestellt werden. Aus diesem Grund gibt es in der Umfrage für alle, die älter als 40 Jahre sind, zusätzliche Fragen zum Bedarf im Alter. „Jüngere Befragte können diesen Teil bei Interesse ebenfalls gerne ausfüllen“, so die Gemeinde.

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Im Fragebogen gehe es zum Beispiel um barrierefreies Wohnen, Mobilität oder wo Handlungsbedarf besteht. Der Gemeinde ist es wichtig, dass viele ausgefüllte Fragebögen im Rathaus abgegeben werden: „Denn nur wenn viele Menschen mitmachen, finden wir gemeinsam heraus, was für mehr Lebensqualität in Hohenfels getan werden kann.“ Bei Bedarf gebe es freiwillige Helfer, die beim Ausfüllen unterstützen. „Je mehr Menschen an diesem Prozess beteiligt sind, desto besser werden am Ende die Lösungswege auf die Gemeinde, die Ortsteile und die Anforderungen der Generationen passen“, sagt Florian Zindeler.

Bürgerversammlung im Herbst

Die Ergebnisse der Befragung werden in einer öffentlichen Bürgerversammlung im Herbst vorgestellt. „Ich bin sehr gespannt, welche Ergebnisse uns präsentiert werden und wo die Prioritäten und Bedürfnisse zu finden sind“, so Zindeler. Die Antworten der Hohenfelser sollen zeigen, wo es Potenzial zur Verbesserung der Lebensqualität gibt. Dies fließe dann in fachlich moderierte Bürgertische ein. Am Ende könne das Wir-Logo mit den Ergebnissen und den Projekten verknüpft werden, so der Bürgermeister.

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