Wie die Behörde mitteilt, wurde bereits am Dienstag, 25. Mai, am Zollamt Bietingen ein Schmuggel von sieben antiken Münzen aufgedeckt. Die waren nicht angemeldet, sind aber 120.000 Euro wert. Deshalb durfte der 37 Jahre alte Beschuldigte erst dann mit den Münzen weiterfahren, nachdem er Einfuhrabgaben von fast 10.000 Euro bezahlt hat.

Erst fanden Zöllner drei Münzen, dann gab der Mann weitere heraus

Eine Aktentasche enthielt bei der Kontrolle einen antiken Schatz: drei keltische Münzen. Auf Nachfrage, ob er noch mehr Münzen mit sich führen würde, gab der Mann den Zöllnern drei antike Goldmünzen sowie eine Silbermünze heraus. Das teilt das Hauptzollamt mit. Dabei habe der Mann mit slowakischer Staatsangehörigkeit bei der Einreise nach Deutschland noch angegeben, keine anmeldepflichtigen Waren mit sich zu führen. Nach dem Fund der Zöllner habe eine Recherche ergeben, dass die sieben Münzen insgesamt 120.000 Euro wert sind. Gegen den 37-Jährigen wurde nach Angaben des Hauptzollamts ein Strafverfahren wegen des Verdachts der versuchten Steuerhinterziehung eingeleitet.

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Gewerbliche Waren müssen immer angemeldet werden, wie Zoll-Pressesprecher Mark Eferl erklärt: Bis 1000 Euro genüge das mündlich, ab 1000 Euro müsse es elektronisch erfolgen. Da es sich um einen Münzhändler gehandelt habe, hätte dieser in jedem Fall die antiken Münzen angeben müssen.

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