Laut Pressemitteilung der Polizei ereignete sich der schwere Unfall folgendermaßen:

Gegen 12:14 Uhr ist eine 31-jährige Frau mit ihrem Pkw Skoda Octavia die B523 kommend aus Schwenningen in Richtung der A81 gefahren, als sie ersten Ermittlungen zufolge im Bereich eines übersichtlichen geraden Streckenverlaufes mutmaßlich zu einem Überholvorgang ansetzte – währenddessen soll sie einen ordnungsgemäß entgegenkommenden Pkw bemerkt haben. Weil die Skodafahrerin daraufhin gegenlenkte, kam sie in Schleudern.

Hierbei kollidierte sie frontal mit dem entgegenkommenden Pkw Audi, SQ5, der von einem 45-jährigen Mann gefahren wurde. Durch die heftige Kollision der Fahrzeuge wurde der gesamte Motorblock des Skoda aus der Verankerung gerissen.

Durch die heftige Kollision der Fahrzeuge ist der gesamte Motorblock des Skoda aus der Verankerung gerissen.
Durch die heftige Kollision der Fahrzeuge ist der gesamte Motorblock des Skoda aus der Verankerung gerissen. | Bild: Wilhelm Bartler

Beide Fahrer, welche sich allein in den Fahrzeugen befanden, wurden hierbei schwer verletzt. Der Audi-Fahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber zur weiteren Behandlung in eine Klinik geflogen. Die Fahrerin des Skoda wurde durch den Rettungsdienst zur stationären Behandlung in eine umliegende Klinik gebracht. An beiden Fahrzeugen entstanden wirtschaftliche Totalschäden in einer Gesamthöhe von rund 20.000 Euro.

Während der Unfallaufnahme, den Aufräumarbeiten und zur Reinigung der Fahrbahn (hierzu musste eine Spezialfirma beauftragt werden) musste die Strecke über den Zeitraum von vier Stunden gesperrt werden. Eine örtliche Umleitung war eingerichtet.

Die Bundesstraße war für mehrere Stunden gesperrt.
Die Bundesstraße war für mehrere Stunden gesperrt. | Bild: Wilhelm Bartler