Mamas forFuture: Kaum waren die lauten Protestrufe der rund 900 Teilnehmer der Fridays for Future-Demo in der Villinger Innenstadt verhallt, trafen sich am Spielplatz neben dem Romäusgymnasium rund zehn Eltern – Mamas und Papas gemischt – und eben so viele Kinder, um gemeinsam auf den drohenden Klimakollaps aufmerksam zu machen.

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Auch sie hatten Protestplakate mitgebracht.

Bild: Fröhlich, Jens

Einige davon hatten die Kinder selbst gebastelt.

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Organisiert war der Protest der Mütter von der Villingerin Maike Walpuski. Sie hätte sich zwar ein paar Teilnehmer mehr gewünscht, zeigte sich aber dennoch zufrieden mit der ersten Mamas-Demo. Die 43-Jährige will mit dem Lauf die aktuellen Klimaproteste unterstützen.

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„Warum sollen nicht auch wir Mütter ein Zeichen setzten“, so Walpuski. Mit dabei waren auch Eva und Barry Schalkers zusammen mit ihren Kindern Miro (8) und Josefien (11). „Unsere ältere Tochter war heute Vormittag bei der großen Demonstration dabei“, so die Mutter. Aber auch der Rest der Familie möchte die Stimme erheben, um Kindern eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen. Zuhause achtet die Familie daher, wo es möglich ist, auf Nachhaltigkeit und nutzt häufig das Fahrrad.

Yoga forFuture: Punkt 17 Uhr verschob sich das Geschehen noch einmal in Richtung Stadtmitte. Bei einem Flashmob rollten vorerst vier Frauen ihre Yoga-Matten aus und begannen prompt einer sportlichen Übungsreihenfolge.

Video: Fröhlich, Jens

Angeleitet wurde die kleine Gruppe wieder von Maike Walpuski, die Yoga-Lehrerin ist. Sie hatte die deutschlandweite Aktion für Villingen organisiert.

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Weitere Teilnehmerinnen schlossen sich im Verlauf noch an. Darunter war auch Dagmar Klein, die als einzige bei allen drei Protestveranstaltungen am Freitag aktiv teilgenommen hat.

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