Seit einer Woche trifft es immer häufiger Schulen, die ihre Schülerinnen und Schüler aufgrund von Quarantäneanordnungen durch das Gesundheitsamt oder aber eigeninitiativ vorsorglich nach Hause schicken.

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Betroffen sind laut einer Mitteilung des Landratsamtes Tuttlingen vom Donnerstagabend davon derzeit im Landkreis das Immanuel-Kant-Gymnasium mit einer Klasse, das Otto-Hahn-Gymnasium Tuttlingen mit fünf Klassen, die Schildrain Schule mit einer Klasse, die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule mit einer Klasse, die Hermann-Hesse-Realschule mit einer Klasse, die Realschule Gosheim mit zwei Klassen, die Fritz-Erler-Schule Tuttlingen mit einer Klasse, die Erwin-Teufel-Schule in Spaichingen mit vier Klassen, die Schlossschule Immendingen mit einer Klasse, die Werkrealschule Immendingen mit zwei Klassen und die Baldenbergschule.

So wird mit Kontaktpersonen umgegangen

Kommt es zu Klassen- oder gar Schulschließungen, so ist dem nicht immer eine Quarantäneanordnung durch das Gesundheitsamt vorausgegangen. Bestätigt sich an einer Schule oder in einer Kindertageseinrichtung ein Fall als positiv so beginnt für das Gesundheitsamt die Suche nach weiteren Kontaktpersonen.

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Dies erfolgt in Klassenverbänden inzwischen pauschal. Ist ein Schüler oder Lehrer positiv, so werden alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer, die sich im unmittelbaren Umfeld befinden, als KP1 (Kontaktpersonen 1. Grades) eingestuft. Die als Kontaktpersonen 1. Grades eingestuften Personen werden per Bescheid für 14 Tage unter Quarantäne gestellt. Selbst dann, wenn ein etwaiger Test negativ ausfällt, müssen die KP1-Personen bis zum Ablauf der 14-tägigen Frist in Quarantäne verbleiben.

Kommunen dürfen Klassen vorbeugend nach Hause schicken

Wenn Klassen oder Gruppen in Kitas schließen, so geht dem nicht immer eine Quarantäneanordnung durch das Gesundheitsamt voraus. Es obliegt allein den Trägern, ob die Aufrechterhaltung des Schulbetriebes unter den neuen Gegebenheiten auch weiterhin möglich ist.

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So hat sich beispielsweise die Realschule Gosheim-Wehingen dafür entschieden, zwei Klassen vorsorglich nach Hause zu schicken – noch bevor bekannt war, ob die Ergebnisse der Tests positiv oder negativ ausfallen würden. Auch die Schlossschule in Immendingen hat sich sicherheitshalber dafür entschieden, eine Klasse nach Hause zu schicken. Hier steht das Gesundheitsamt mit Blick auf die epidemiologische Lage lediglich beratend zur Seite.

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