Endspurt für das neue Hotel Federwerk, das größte Hotelneubauprojekt der Region. Während die Handwerker aktuell voll zu Gange sind, die große Baustelle an der Bahnhofstraße in ein Hotel zu verwandeln, läuft das Reservierungsmanagement bereits auf Hochtouren. Derweil steht fest, wer das Hotel künftig betreiben wird und wann die Eröffnung ist.

Ein Teil des Gerüsts an der Fassade des neuen Hotels ist bereits abmontiert. Derzeit wird die Außenanlage modelliert.
Ein Teil des Gerüsts an der Fassade des neuen Hotels ist bereits abmontiert. Derzeit wird die Außenanlage modelliert. | Bild: Sprich, Roland

Auf die Frage, ob die Bauarbeiten im Zeitplan liegen, schmunzelt Constantin Papst: „Wir müssen im Zeitplan liegen, der Eröffnungstermin steht fest. Am Samstag, 22. September, wird das Hotel Federwerk eröffnen.“ Doch er und die übrigen Mitglieder der Unternehmerfamilie Papst, die das Hotelprojekt realisiert, sind guter Dinge, dass bis zur Eröffnung alles fertig sein wird: „Die Architekten sind zuversichtlich. Wenngleich an der einen oder anderen Stelle noch Kleinigkeiten zu erledigen sein werden.“

Die hochwertige Einrichtung ist auch im Bad spürbar.
Die hochwertige Einrichtung ist auch im Bad spürbar. | Bild: Sprich, Roland

Wer an der Baustelle an der Bahnhofstraße vorbei geht, kann den Baufortschritt erkennen. Ein Teil des Gerüsts an der verputzten Fassade ist bereits entfernt, derzeit modellieren die Landschaftsgestalter die Außenanlage. Auch im Innern wird unter Hochdruck gearbeitet. „Die Zimmer sind weitgehend fertig, demnächst werden die Möbel eingebaut“, sagt Daniel Papst. Die Gästezimmer werden hochwertig eingerichtet, unter anderem mit Echtholz-Eichenböden, die Betten haben alle eine Länge von 2,10 Meter und sind zwischen 1,80 und zwei Meter breit.

Von 44 auf 51 Zimmer

Apropos Zimmer. Ursprünglich sollte das Hotel Federwerk 44 Zimmer haben. Durch intelligente Raumaufteilung konnte die Zimmerzahl erhöht werden, so dass jetzt 51 Zimmer mit einer Größe zwischen 28 und 40 Quadratmetern zur Verfügung stehen. „Das sind beachtliche Zimmergrößen für ein Businesshotel“, betont Daniel Papst. Was auch zum Teil der vorhandenen Architektur des ehemaligen Fabrikgebäudes geschuldet ist. Die Zimmer können sowohl als Einzel-, Doppel oder sogar Dreibettzimmer gebucht werden. In den Zimmern spiegelt sich die St. Georgener Industriegeschichte in unterschiedlichen Elementen.

Investoren und Betreiber des Hotel Federwerks besichtigen den künftigen Restaurantbereich. Von links Susanne und Burkhard Bruning, Constantin Papst, Daniel Papst und Benedikt Bruning.
Investoren und Betreiber des Hotel Federwerks besichtigen den künftigen Restaurantbereich. Von links Susanne und Burkhard Bruning, Constantin Papst, Daniel Papst und Benedikt Bruning. | Bild: Sprich, Roland

Als Betreiber konnten die Investoren die Unternehmerfamilie Burkhard und Susanne Bruning aus Mönchweiler gewinnen. Ursprünglich war Burkhard Bruning als Hotelberater für die im Bereich Hotellerie unerfahrene Familie Papst engagiert. „Es war schwierig, geeignete Betreiber zu finden, die dem Anforderungsprofil der Investoren entsprechen. So hat sich dann ergeben, dass wir das Hotel künftig leiten“, sagt Burkhard Bruning, der die Gesamtdirektion und die Küchenleitung haben wird. Seine Frau Susanne wird die Bereiche Rezeption und Hotel leiten, Sohn Benedikt wird sich um den Bereich Events und Veranstaltungen kümmern. Alle drei haben jahrelange Erfahrung im Hotel- und Gaststättengewerbe und freuen sich auf die bevorstehende Aufgabe.

In den Zimmern wird die Industriegeschichte lebendig und an zahlreiche Unternehmen, die es zum Teil längst nicht mehr gibt, erinnert.
In den Zimmern wird die Industriegeschichte lebendig und an zahlreiche Unternehmen, die es zum Teil längst nicht mehr gibt, erinnert. | Bild: Sprich, Roland

Susanne Bruning hat auch bereits viel zu tun, um die ersten Buchungen entgegenzunehmen. „Wir haben bereits jetzt Buchungen für Weihnachtsfeiern und das Hotel ist bereits an mehreren Tagen ausgebucht“, sagt sie. Zur Ausrichtung des kulinarischen Angebots im Restaurant „Feinwerk“ erklärte Bruning, man wolle „eine saisonale Küche präsentieren.“ Dazu werden je nach Jahreszeit thematische Schwerpunkte gesetzt. Darüber hinaus sollen Aktionen wie Sonntagsbraten, Fondue- und Racletteangebote für jeden Gaumen etwas bieten.