Monatelang war die Schwarzwaldbahn im Schwarzwald-Baar-Kreis wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten zu großen Teilen gesperrt. Über die Sommerferien wird die Sperrung aufgehoben, ehe sie anschließend wieder aufgenommen wird. Bis November soll sie andauern.

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Von Mittwoch bis Freitagfrüh müssen Bahnfahrer nun erneut auf andere Verkehrsmittel ausweichen. Der Grund: Die Lokführer der Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer (GDL) streiken von 2 Uhr am Mittwoch bis 2 Uhr am Freitag.

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Wer auf die Internetseite der Deutschen Bahn geht und nach Verbindungen auf der Schwarzwaldbahn sucht, wird entweder Verbindungen finden, die aufgrund des GDL-Streiks ausfallen, oder Busrouten, die teilweise die dreifache Zeit in Anspruch nehmen. Die Strecke zwischen Triberg und Villingen etwa, die mit dem Zug 25 Minuten dauert, verschlingt mit der Busverbindung 1 Stunde und 25 Minuten.

Ersatzfahrplan in Arbeit

Generell, so steht es auf der Bahn-Seite, fallen alle Verbindungen der Schwarzwaldbahn von Karlsruhe nach Konstanz und zurück aus. Aktuell arbeitet die Deutsche Bahn an einem Ersatzfahrplan. Dies sei im Nahverkehr mit seinen insgesamt 21.000 Zügen täglich komplizierter, als im Fernverkehr mit seinen täglich rund 860 Zügen. Man konzentriere sich, so die Bahn in einer Mitteilung, vor allem auf den Schul- und Berufsverkehr sowie auf abgelegenere Strecken. Das Erstellen eines Ersatzfahrplans benötigt laut Bahn zirka 14 Stunden Vorlaufzeit.