Das Modellprojekt „flinc“ hat Zulauf: Monat für Monat melden sich zwischen 100 und 150 Nutzer neu an, zwischen 600 und 1000 Mitfahrgesuche und Mitfahrgelegenheiten werden jeden Monat auf der Flinc-Plattform im Internet eingestellt. Dies geht aus einem Bericht für den Verwaltungsausschuss des Kreistags hervor. Das vor einem Jahr gemeinsam vom Schwarzwald-Baar-Kreis, der Südbaden Bus und der Flinc-AG eingeführte Mitfahrprojekt ist allerdings noch längst kein Selbstläufer. Es braucht noch jede Menge Marketing, um bekannter zu werden, räumt der Bericht ein.

Das Projekt läuft so: Autofahrer bieten über die Flinc-App Fahrten zu einem bestimmten Fahrziel an, Mitfahrer wiederum suchen nach Mitfahrgelegenheiten. Über die Plattform im Internet können Fahrer und Mitfahrer zusammenfinden und die gemeinsame Fahrt unternehmen: Der eine spart Spritkosten, der andere hat einen Zugewinn an mehr Mobilität, ohne ein eigenes Fahrzeug zu nutzen.

Im Schwarzwald-Baar-Kreis wird zudem ein deutschlandweit einzigartiges Projekt ausprobiert: Denn wer sich über sein Handy eine Mitfahrgelegenheit sucht, bekommt gleichzeitig auch Angebote des Nahverkehrs auf den Schirm: Vernetzte Mobilität und preisgünstige Fahrten sollen zu allen möglichen Zielen so Wirklichkeit werden.