Geht auf dem Fischbacher Bubenholz der Wolf um? Diese Frage beschäftigt aktuell insbesondere die Landwirte der Gesamtgemeinde, nachdem dort auf einer von den Jagdpächtern installierten Wildkamera am vergangenen Sonntag ein wolfsähnliches Tier, bei dem es sich aber auch um einen Hund handeln könnte, gefilmt wurde.

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Rund einen Kilometer vom Standort der Wildkamera entfernt, werden von einem Nebenerwerbslandwirt Schafe gehalten und im Bereich des rund zwei Kilometer weiter befindlichen Solarparks, befinden sich ebenfalls Schafe auf der dortigen Weide.

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Dies alles verleiht der nun gemachten "Sichtung" eine zusätzliche Brisanz, weil besonders Schafe immer wieder vom Wolf gerissen werden. Bislang vermelden die Schafhalter jedoch keine Verluste oder gar "Wofsrisse". Derzeit werten die Jagdpächter weitere Wildkameras aus, um einer Antwort näher zu kommen, ob es sich tatsächlich um einen Wolf handelt.

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Gewundert haben sich die Jagdpächter jedoch, dass in den vergangenen zwei Wochen auf ihren Wildkameras plötzlich keine Wildschweine mehr zu beobachten waren und auch keine frischen Wildschweinspuren gesichtet wurden, obwohl sich im Bereich "Bubenholz" Wildschweine im Normalfall aufhalten und dort auch immer wieder auf den landwirtschaftlichen Äckern und Feldern zum Verdruss der Landwirte Schäden anrichten. Die Jagdpächter schließen nicht aus, dass die Wildschweine wegen des nun gesichteten Tieres die Gegend nun meiden.

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