Der neue Zoo und Freizeitpark Tatzmania geht nach der Eröffnungsphase in den Normalbetrieb über. Die Löwen haben sich eingewöhnt und Cheftierpfleger Christian Walliser kann bei der öffentlichen Löwenfütterung dem Publikum viel über den "König der Tiere" erzählen.

  • Die Stars: Hinter dickem Sicherheitsglas sind die Raubtiere fast hautnah bei der Fütterung zu erleben. Dicht an dicht sitzen die Besucher auf den Rängen um sich vom Cheftierpfleger und Besitzer der Raubtiere Christian Walliser alles über diese Tiere erzählen zu lassen. Diese Raubtiere könnten in der Wildnis nicht überleben, aber das tiergerechte Verhalten sei im Tatzmania oberstes Gebot. Schon bei der Planung, beim Bau und nun auch jetzt sind alle Experten – Tierpfleger, Tierärzte und Behörden – eingebunden. Nach einer längeren Eingewöhnungszeit sind die Löwen vormittags und die Tiger nachmittags zu sehen. "Die Tiere müssen beschäftigt werden" so Walliser. "Wir haben eine der größten Raubtieranlagen Europas", freut sich Betriebsleiter Patrick Hassler. Bisher kann man die Raubtiere nur im Inneren bewundern, die Außenanlagen sind noch nicht fertig. Allerdings arbeite man auf Hochtouren.
  • Weitere Tierarten: Noch sind nicht alle Tiere eingezogen, doch bereits jetzt schon haben 20 Tierarten hier ein artgerechtes und liebevolles Zuhause gefunden. Vor allem sieht man den fünf Wölfen die Veränderung an. "Meister Isegrim" hat sich wunderbar erholt. Die Erdmännchen sind die kleinen Stars, doch auch die Stachelschweine, Wölfe, Wapitis, Dybowskiwild, Berberaffen, Steinwild, Ponys, Bisons, Nandus, Kamerunschafe, Rotwild, Lamas, Zwergziegen, Haushühner, Bennett Kängurus, Walliser Schwarznasenschafe und Emus sind zu sehen. Interessantes Wissen über die Tiere vermitteln die großen Infotafeln an den Gehegen. Demnächst werden die Zebras, die derzeit noch in Quarantäne sind, ebenfalls zu sehen sein.
     
Neben den Tieren sind die Fahrgeschäfte die weitere Attraktionen. Für den Free-Fall-Tower braucht man Mut. <em>Bild: Gerold Bächle</em>
Neben den Tieren sind die Fahrgeschäfte die weitere Attraktionen. Für den Free-Fall-Tower braucht man Mut. Bild: Gerold Bächle
  • Nervenkitzel: Spektakuläre Abenteuer kündigen die Fahrgeschäfte im Park an, vor allem der Freefall Tower. In einer Höhe von 38 Meter hat man vom Panorama-Tower einen wunderbaren Überblick, wer sich allerdings für den "Free Fall Tower" entscheidet, der kann den freien Fal erleben. Passend zum Afrika-Areal ist die "African Spin" eine Spinning Coaster (Achterbahn) mit rotierenden Waggons. Dazu lockt das Kettenkarussell mit Doppelsitzen. Als weitere Attraktionen stehen der "Venture River", eine Floßfahrt für die kleinen Besucher und ein Wellenflieger parat. Auch die 2000 Quadratmeter große Indoorhalle, die ganzjährig geöfffnet ist, bietet Spielspaß für die ganze Familie. Sie beherbergt fünf Großanlagen, darunter Rutschen, ein Spieleturm, Kletterberge, Trampoline und einen Spielebereich speziell für Kleinkinder. Ein eigener Bereich ermögllcht Kindergeburtstage und andere Veranstaltungen.
     
Die Raubkatzen können demnächst auch in den Freigehegen bewundert werden. <em>Bild: Gerold Bächle</em>
Die Raubkatzen können demnächst auch in den Freigehegen bewundert werden. Bild: Gerold Bächle
  • Gastronomie: Das Herzstück der Gastronomie ist das Panorama-Cafe mit renovierter Küche und Einrichtung, alles passend im Afrika-Design. Hier können die Besucher während ihres gastronomischen Aufenthalts die Tiere hautnah erleben. Auch im Kinderland und bei der ehemaligen Falknerei sind ein Imbiss und ein Kiosk eingerichtet.